Alle sind eingeladen zum Fußballturnier der Religionen

Fußballturnier der Religionen erfindet sich nach 17 Jahren neu

Nach 17 Jahren findet das Fußballturnier der Religionen erstmals wirklich als Turnier statt. Am Sonntag, 10. September, treten ab 14 Uhr im Hoeschpark acht Mannschaften aus Christentum, Judentum und Islam an. Darunter der 1. FC Dialog, eine Mannschaft aus Pfarrern und Imamen. Die Begeisterung für den Fußball bringt sie zusammen. So etwas gibt es nur in Dortmund: Das Fußballturnier der Religionen ist deutschlandweit einmalig. Der Deutsche Fußballbund (DFB) und die Pax Bank Köln haben es deshalb ausgezeichnet. Oberbürgermeister Thomas Westphal ist der Schirmherr. Fußball verbindet! Über alle Grenzen von Religionen und Kulturen hinweggeht es um Respekt, Fairness und Toleranz. „Das Fußballturnier ist ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Islamangst“, so der Trägerkreis Fußballturnier der Religionen Dortmund. Deshalb fördert das Bundesprogramm „Weißt Du, wer ich bin“ die Veranstaltung.

Pokalverleihung durch den Oberbürgermeister

Vor dem Ehrenspiel werden Superintendentin Heike Proske, Imam Ahmad Aweimer vom Rat der Muslimischen Gemeinden und Rabbiner Avigdor Nosikov einen Friedensgruß der Religionen sprechen. Ein Zeichen, dass es sich doch um ein besonders Fußballturnier handelt. Darauf weist auch der „Pavillon der Religionen“ hin. Dort können sich die Besucher*innen über den Interreligiösen Dialog informieren und Jugendliche bei einer pfiffigen Rallye zum Thema mitmachen. Den krönenden Abschluss bildet die Pokalverleihung durch den Schirmherr Oberbürgermeister Thomas Westphal, der auch mit allen ein Mannschaftsfoto machen wird.

„Platz der Begegnung“

Neben der sportlichen Begegnung gibt es ab 14 Uhr auf dem „Platz der Begegnung“ türkisches Essen, ein Familiencafé, Musik, Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit dem Dortmunder Fanprojekt sowie nicht zuletzt eine Chill-Zone für junge Erwachsene mit XXL-Tischkicker und Smoothie-Rad. Das Geschehen auf dem Platz wird live moderiert mit Unterstützung von Radio 91,2.

Programm auf dem Fußballplatz

  • 14.00 Uhr
    Anstoß „Fußballturnier der Religionen Dortmund“, sieben Mannschaften um den Pokal Fußballturnier der Religionen 2023.
    Dabei sind ein evangelisches und ein jüdisches Team, zwei muslimische und zwei katholische Mannschaften sowie ein Team der neuapostolischen Kirche.
    Die sportliche Turnierleitung hat der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen, Kreis Dortmund (FLVW) übernommen.
    Parallel gibt es ab
  • 15 Uhr ein Turnier für Kinder
  • 16.40 Uhr Ende des Turniers
      
  • 16.45 Uhr
    Friedensgruß der Religionen,
    Verkündung der Platzierungen aus dem Turnier
     
  • 17.00 Uhr
    Anpfiff Ehrenspiel „Anstoß zum Dialog“ (Zweimal 15 min):
    1. FC Dialog (Pfarrer + Imame) vs. Jüdische Mannschaft
       
  • 17.30 Uhr
    Grußwort und Verleihung der Pokale durch Schirmherr Oberbürgermeister Thomas Westphal

Die Teams

  • 1. FC Dialog: Pfarrer, Imame und ein Rabbiner – die Theologen bilden zum ersten Mal ein gemeinsames Team. Sie wollen zeigen, dass der Dialog auch mit dem Ball funktioniert. Was sportlich fehlt, machen sie durch Teamgeist wett.  
  • Teams Moscheevereine 1 und 2: Fußballspielen begeistert viele in den muslimischen Gemeinden. Darum bilden sie gleich zwei Teams: Eins aus Dortmunder Gemeinden, eins aus der Region. 
  • Team Makkabi: Das Team besteht aus den Freizeitkickern des jüdischen Sport-Vereins Makkabi. Sie haben in den Vorjahren oft gewonnen und sind darum die Favoriten des Turniers.
  • Team Evangelisch: In den 24 evangelischen Kirchengemeinden Dortmunds gibt es zahlreiche Fußballbegeisterte. Sie treffen sich nicht nur zum Fußballgucken, sondern kicken auch gemeinsam.
  • Team Katholisch: Rund um die „BVB-Kirche“ Dreifaltigkeit am Borsigplatz wird Fußball großgeschrieben. Hierher kommt das katholische Team, verstärkt aus anderen Gemeinden.
  • Team Caritas: Die Caritas ist mit 2.400 Mitarbeitenden der große Katholische Wohlfahrtsverband in Dortmund. Das Fußballteam will nicht nur in der Arbeit erfolgreich sein.
  • Team Neuapostolisch: Die Neuapostolische Kirche ist eine christliche Gemeinschaft neben den beiden Großkirchen. Mit ihrem Fußballteam engagieren sie sich neuerdings auch im Interreligiösen Dialog.  

Fußballturnier der Religionen