Mit einem Lichtermeer will der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus ein Zeichen setzen. Am Donnerstag, 20. Februar 2025, wird in Dortmund eine Kundgebung unter dem Motto „Ein Lichtermeer für Vielfalt und Demokratie“ stattfinden. Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus organisiert sie. Geplant ist die Versammlung zwischen 18 und 20 Uhr an der Kampstraße in der Nähe der St. Petrikirche. Kurz vor der Bundestagswahl am 23. Februar soll sie ein Zeichen gegen rechtsextreme Hetze und für gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Die Teilnehmer*innen werden aufgefordert, Lichter mitzubringen, um Solidarität und den Einsatz für Demokratie und Menschenrechte zu symbolisieren.
Es sprechen u. a.: Friedhelm Evermann, Sonderbeauftragter des Oberbürgermeisters für Vielfalt, Toleranz und Demokratie; Tim Hammerbacher, AWO für die Wohlfahrtsverbände; Friedrich Stiller, Ev. Kirche und Klaus Waschulewski, DGB, für den Arbeitskreis sowie Vertreter*innen des AStA der TU-Dortmund und des Dortmunder Jugendrings.
„Weltweit hetzen rechtsextremistische Kräfte gegen andere Menschen. Migrant*innen werden zu Sündenböcken gemacht, sogar „Remigration“ gefordert. Im Geiste eines völkischen Nationalismus wird die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben und die Demokratie infrage gestellt. Man könnte resignieren“, heißt es in dem Aufruf des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus zur Kundgebung kurz vor der Bundestagswahl. Dort fordert der Arbeitskreis auf: „Lasst uns kurz vor der Bundestagswahl wieder auf die Straße gehen. Lasst uns ein Zeichen setzen gegen Hass und Hetze. Diesmal mit einem Licht in der Hand. Wir bilden ein Lichtermeer für Demokratie und Vielfalt. Jedes Licht symbolisiert die Demokratie und die Vielfalt. Jedes Licht ist ein Zeichen des Zusammenhalts und für die Menschenrechte. Jedes Licht steht für eine lebenswerte Welt.“
2024 gab es zwei Demonstrationen gegen Rechts mit tausenden Teilnehmern
Im vergangenen Jahr rief der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus mehrfach zu Kundgebungen und Demos auf. So vor der Europawahl im Juni 2024. Im Aufruf dazu hieß es: „Es ist Zeit, auf die Straße zu gehen! … Extreme Rechte wie die AfD wollen die Grundfesten unserer Gesellschaft zerstören, hier und in Europa! Bei den anstehenden Wahlen in Deutschland und in Europa droht, dass die AfD und andere extrem rechte Parteien weiter gestärkt werden. Noch können wir diese Entwicklung stoppen. … Wir haben die Wahl!“
Besonders blieb die Großdemonstration im Januar 2024 in Erinnerung, der sich in Dortmund rund 30.000 Menschen anschlossen, um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Grund war die Empörung über die geheimen Pläne von Rechtsextremen und AfD-Mitgliedern zur sogenannten „Remigration“.
Kundgebung in Dortmund vor der Bundestagswahl
Ein Lichtermeer für Demokratie und Vielfalt
Terminänderung wegen des Spiels des BVB in der Champions League am Mittwochabend.
- Donnerstag, 20. Februar 2025,
18 Uhr,
Kampstraße in der Nähe der Ev. Stadtkirche St. Petri
Die Ev. Stadtkirche St. Petri ist während der Kundgebung geöffnet.