Hiskia: Oratorium in der Lutherkirche

Das Besondere: „Hiskia“ erzählt die Geschichte des Königs in Blues und in Rock. Als „Brückenwerk“ verbindet „Hiskia“ tradierte Kompositionstechniken mit der Harmonik und den Grooves der populären Musik des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts.
Basierend auf den alttestamentlichen Texten aus dem Zweiten Buch der Könige und dem Buch Jesaja findet die düstere und leidvolle Geschichte ihren musikalischen Niederschlag in der Verwendung vieler Stilmerkmale des Blues, hier vor allem die häufigen Taktarten 6/8 und 12/8. Gleichzeitig in der barocken und romantischen Oratorientradition stehend knüpft die Komposition formal an Rezitativ- und Turbachor-Techniken Bachs und vor allem Mendelssohns an.
Der in Hamburg lebende Komponist Christoph Schönherr (*1952) hat das eineinhalbstündige Werk im Auftrag der Nordkirche für den 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2013 geschrieben. Das Werk wird nach seiner überaus erfolgreichen Aufführung beim Kirchentag 2013 in Hamburg nun im In- und Ausland mit großer Resonanz aufgeführt.
Erstmalig wird es am 15. Oktober 2017, 17 Uhr in der Lutherkirche Dortmund-Hörde (Kanzlerstr. 2) auch in Nordrhein-Westfalen aufgeführt. Die Ausführenden sind  Sarah Kaiser Mezzosopran, Clemens Löschmann Tenor, Hartmut Naumann Bariton, Morgan Moody Bass-Bariton, Gerrit Miehlke Bass, Projektchor, Kantorei und erweiterter Kammermusikkreis Wellinghofen. Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Ingomar Kury.
Karten gibt es zu 19 Euro (Mittelschiff) und zu 12 Euro (Seitenschiff) im reinoldiforum und in den Gemeindebüros Wellinghofen und Hörde.