„Kann ich den Namen meiner Tante sehen?“

Vom Drama an den Europäischen Außengrenzen dringt nur wenig in den Alltag des bundesdeutschen Alltags. Hin und wieder schafft es ein versunkenes Boot in die Abendnachrichten – doch nur, wenn die Zahl der Menschen, die dabei ihr Leben verlieren, besonders hoch ist. Dabei ist Ertrinken längst nicht die einzige Gefahr für Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Menschen verdursten, verhungern, werden erschossen oder von Autos überfahren. Sie werden gefangen gehalten, gequält oder vergewaltigt. Zehntausende in den vergangenen Jahren – die Aktion „Beim Namen nennen“, die in jedem Jahr rund um den Weltflüchtlingstag am 20. Juni stattfindet, will den auf der Flucht verstorbenen Männern, Frauen und Kindern wenigstens dazu verhelfen, dass sie nicht anonym bleiben. Dazu werden ihre Namen gelesen, aufgeschrieben und öffentlich ausgestellt – auch in Dortmund. Rund um die Reinoldikirche beziehen viele Menschen aus Kirche und Diakonie deutlich Position und Stellung zur Abschottungspolitik der EU und mahnt die Menschenrechte auch für Menschen auf der Flucht an. Susanne Karmeier, Pfarrerin an der Stadtkirche St. Reinoldi, bereitet auch in diesem Jahr die Aktionswoche gemeinsam mit einem engagierten Kreis leidenschaftlicher Mitstreiter*innen vor. 

Frage: Das Verlesen der Namen aller, die auf der Flucht verstorben oder verschollen sind, geht jedes Jahr wieder unter die Haut. 24 Stunden lang wechseln sich Ehrenamtliche dabei ab. Was ist die Idee dahinter? 

Antwort: Seit 1993 sind mehr als 62.620 Menschen an den europäischen Grenzen umgekommen. 2023 waren es mehr als je zuvor. Das ist ein unglaubliches Elend. Wir möchten derer, von denen wir wissen, deren Namen oder Schicksale wir kennen, noch einmal gedenken, uns an ihr Leben erinnern, es ehren. Natürlich verbindet sich mit dem Entsetzen auch Protest: Menschen sollten Menschen nicht sterben lassen. Wir lesen in der 24 Stunden am Stück geöffneten Reinoldikirche in Halbstundenschichten einen Tag und eine Nacht so viele Namen wie möglich aus der Liste der Todesfälle, nennen Ort und Umstände ihres Todes. Manchmal bleibt nur das bloße Ereignis – Zeitpunkt und vermutliche Herkunft der Geflüchteten. Immer zu vollen Stunde lassen Musiker*innen die Schicksale und Namen der Toten nachklingen. Was mich sehr beeindruckt, dass sich so viele in Dortmund bei der Aktion rund um die Uhr beteiligen. Polizeipräsident Gregor Lange liest. Die CDU-Bürgermeisterin, der Theater- und der Bibliotheksdirektor, der Vizepräsident der Ev. Kirche in Westfalen. Natürlich die Superintendentin in Dortmund, der Kulturdezernent, Menschen der FH, des Integrationsrat, der Mitternachtsmission, des Diakonisches Werkes und und und. Das ist ein starkes Zeichen. Musiker*innen der Dortmunder Philharmoniker, Frank Scheele und andere bringen ihr Musik dazu. Einen Gänsehautmoment gibt es sicher um 23 Uhr, wenn ein Cello-Oktett der Philharmoniker Dortmund das Stück „sono aqua“ spielen will. Der italienische Komponist Castelli hat es 2022 komponiert und ertrunkenen Flüchtlingen gewidmet und wird auch selbst dabei sein. Alle können jederzeit dazukommen und auch selbst Kerzen anzünden.  

Frage: Gibt es in der Veranstaltungswoche eine Veranstaltung, die Dich persönlich besonders berührt?  

Antwort: Das Namenlesen ist unglaublich beeindruckend. So viele Tote. Darunter Kinder. Fast keine*r, der oder die nicht an den Punkt kommt, wo man eigentlich nicht weiterlesen kann, weil es kaum auszuhalten ist. Aber wir lesen weiter. Es entsteht eine Dichte und eine Verbundenheit zwischen allen Mitmachenden. Auf ganz andere Weise beeindruckt mich das Mahnmal der Menschenwürde vor der Tür genauso. In seiner leichten „Schönheit“ und seiner inhaltlichen Schwere. Es ist so, als hätten uns die Toten mit dem Rauschen der Namensstreifen, aus denen das Mahnmal besteht, noch etwas zu sagen.  

Frage: Durch diese Aktion vor der Reinoldikirche wird die unfassbar große Zahl der Opfer auch visualisiert. Wie waren die Reaktionen darauf, und gibt es sie dieses Jahr wieder?

Antwort: Es gab eine unglaubliche Resonanz auf das Mahnmal in der Öffentlichkeit. Wir haben noch nie mit so vielen Leuten unterschiedlicher Ansichten und Herkunft gesprochen. Manche Begegnungen habe ich bis heute nicht vergessen. Eine Jugendliche fragte, ob wir ihr den Stoffstreifen zeigen könnten, auf dem der Name ihrer Tante und ihrer Angehörigen steht. Ein Geflüchteter beendete unser Gespräch so: „Mit diesem Mahnmal wollen Sie mir also sagen, dass sie froh sind, dass ich überlebt habe.“ Wir könnten dazu alle viel erzählen. Schüler*innen, die ja Tausende Namen im Vorfeld geschrieben haben, waren da und haben etwas davon verstanden, glaube ich, was an unseren Grenzen passiert.  Dieses Jahr wird es wieder das Mahnmal vor der Tür geben. Vom 14. bis zum 20. Juni, immer ab 10 Uhr kann man mitschreiben. Erstmals bauen wir auch in der Reinoldikirche einen Teil des Mahnmals auf, das besonders klingt und leuchtet – mit Poesie von Lina Atfah.  Vor der Tür ehren abends 15 Minuten lang Musiker*innen aus dem Mahnmal heraus das Leben der Toten.  

Frage: Gibt es weitere Veranstaltungen zum Weltflüchtlingstag?  

Antwort: Wir haben wieder ein volles Programm. Ich freue mich riesig auf Aladin El-Mafaalani als Kanzelredner im Gottesdienst zum Weltflüchtlingstag am 16. Juni um 11.30 Uhr in St. Reinoldi. Das wird eine starke Stunde, glaube ich. Die Lesung von Adrian Pourviseh zu seiner Graphic Novel „Das Schimmern der See“ am 21. Juni, zum Ende der Aktionswoche am Freitagabend, mit Sicherheit auch. Er ist Künstler und selbst Seenotretter bei Sea-Watch. Kommt dann gerade von einem Einsatz wieder. Das ist sicher auch sehr beeindruckend und ziemlich konkret. Es gibt was zu hören und zu sehen! 

Gedenkaktionen zum Weltflüchtlingstag

Vom 14. bis 21. Juni 2024 finden in und um die Reinoldikirche in Dortmund Gedenkaktionen anlässlich des Weltflüchtlingstags statt. Unter dem Motto „Beim Namen nennen“ wird den mehr als 62.620 Menschen gedacht, die seit 1993 auf dem Weg nach Europa gestorben sind.

Die Zahl der Todesopfer an den Grenzen Europas steigt kontinuierlich an. Noch nie waren es so viele wie im Jahr 2023. Diese Menschen flohen vor Kriegen, Konflikten, Verfolgung oder anderen lebensbedrohenden Umständen aus Ländern wie Syrien, Iran, Afghanistan, Tunesien, Eritrea und Kurdistan. Sie verloren ihr Leben im Meer, an den europäischen Außengrenzen, in Lastwagen oder in Wäldern auf der Suche nach einem sicheren Ort. Unter ihnen waren Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder und Babys.

Gleichzeitig verschärft Europa das Asylwesen weiter. Geflüchtete, darunter Familien mit Kindern, sollen an den EU-Außengrenzen in riesigen Lagern unter haftähnlichen Bedingungen untergebracht werden, um sie möglichst rasch abzuschieben. Diese Maßnahmen verletzen elementare Grundrechte und führen zu schwersten Menschenrechtsverletzungen. Dies stellt eine Krise der Menschlichkeit und der Menschenrechte dar.

Menschen schützen – auch an den Grenzen

Mit verschiedenen Aktionen und einem Mahnmal der Menschenwürde wird in der Dortmunder Innenstadt der Opfer gedacht, die auf der Flucht gestorben sind. So wird auch gegen die unhaltbare Situation demonstriert. Die Veranstalter*innen fordern eine Politik, die Menschenleben schätzt und ihre Würde achtet.

Zum Aktionsbündnis „Beim Namen nennen“, das mittlerweile in mehr als 14 Städten in Deutschland und der Schweiz aktiv ist, gehören in Dortmund die Flüchtlingsinitiativen der Stadt sowie zivilgesellschaftlich und kirchlich engagierte Gruppen, Institutionen und Privatpersonen.

Ein Mahnmal der Menschenwürde

Mitten in der Stadt Freitag, 14. Juni bis Donnerstag, 20. Juni

Eine Woche lang wird vor der Reinoldikirche ein Mahnmal der Erinnerung und der Menschenwürde errichtet. Das Mahnmal besteht aus vielen Tausend Stoff-Streifen, die vorher mit Namen, Herkunft, Zeitpunkt des Todes und Todesumständen der auf der Flucht gestorbenen Menschen beschriftet werden. Diese Streifen werden an einer Installation auf dem Ostenhellweg aufgehängt und sind somit mitten in der Fußgängerzone Dortmunds sichtbar. Jeder Streifen trägt den Namen eines Menschen, der auf der Suche nach einem besseren Leben war. Ihr Schicksal soll ins Bewusstsein der Stadt rücken. Bereits im vergangenen Jahr haben Schüler*innen und Menschen aus der Region mehr als 35.000 Streifen beschrieben. Diese Aktion wird fortgeführt, weil das Sterben nicht aufhöre.

Alle können mitmachen – gleich welcher Religion oder Weltanschauung.

Namen schreiben

Täglich zwischen 10 und 18 Uhr vor oder in der Reinoldikirche, an den EM-Spieltagen 15. und 18. Juni bis 20 Uhr

An einer Schreib-Station auf dem Ostenhellweg werden die Namen der Verstorbenen auf Stoffstreifen geschrieben und am Mahnmal angebracht. Jeder kann spontan dazu kommen und mitmachen.

Namen lesen – 24 Stunden Gedenkaktion

Mittwoch, 19. Juni 20 Uhr bis Donnerstag, 20. Juni 20 Uhr – ohne Unterbrechung in der Offenen Kirche St. Reinoldi

Zur Erinnerung und gegen das Vergessen: Einen Tag und eine Nacht lang werden so viele Namen wie möglich aus der Liste der Todesfälle vorgelesen. Ort und Umstände ihres Todes werden genannt. Nicht alle Namen der Toten liegen vor, manchmal ist es nur das bloße Ereignis – ein Zeitpunkt oder die vermutliche Herkunft der Geflüchteten. Auch ihrer gedenken wir. Jeweils zur halben Stunde zünden wir eine Kerze an und es wird still. Immer zur vollen Stunde ehren Musikerinnen und Musiker das Leben der Toten und lassen ihre Namen und Schicksale nachklingen.

Veranstaltungen zum Weltflüchtlingstag im Juni 2024

Musik aus dem Mahnmal

  • 15 Minuten täglich um 17 Uhr, 14. – 20. Juni
    Am 15. Juni um 19 Uhr vor der Reinoldikirche

Poesie aus dem Mahnmal von Lina Atfah

  • Täglich in der Reinoldikirche

Dienstag, 4. Juni, 19:00 – 21:15 Uhr, digital per Zoom

  • Koloniale Denkmuster und Alltagsdiskriminierung
    Referent: Jürgen Schlicher
    Anmeldung über KAS oder eEFB

14. – 22. Juni in St. Reinoldi, Öffnungszeiten der Offenen Kirche

  • Ausstellung „Das Schimmern der See – Als Seenotretter auf dem Mittelmeer“
    Bilder aus der Graphic Novel von Adrian Pourviseh

Freitag, 14. Juni, 17:45 Uhr und 18:00 Uhr, Reinoldikirche

  • Licht & Stille: erinnern – betrauern – nicht vergessen
    Abendgebet & Segen. Für den Frieden
    Mit Christine Burkhardt

Sonntag, 16. Juni, 11:30 Uhr, Reinoldikirche

  • Gottesdienst zum Internationalen Weltflüchtlingstag
    Mit Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Hannes Lage, Susanne Karmeier, Heike Proske, Superintendentin Ev. Kirchenkreis Dortmund, Mitglieder des Aktionsbündnisses „Beim Namen nennen“ und des Teams Gottesdienst St. Reinoldi, Esperance Mirindi (Gesang) und Tobias Schneider (Klavier)

Montag, 17. Juni, 19:00 – 20:30 Uhr, Reinoldikirche

  • Kirchenasyl – die letzte Hoffnung?
    Mit Pfarrerin Dr. Sabine Breithaupt-Schlak und Pfarrer Friedrich Stiller

Mittwoch, 19. Juni 20:00 Uhr, Räume der Katholischen Hochschulgemeinde, Liebigstraße 49a, Dortmund

  • Festung Europa? Eine kritische Diskussion
    Mit Paul Gerhard Stamm und Stefan Keßler

Donnerstag, 20. Juni zwischen 12:00 und 12:30 Uhr, Ostenhellweg vor der Reinoldikirche

  • Circle of Silence / Mahnwache
    Stummer Protest

Freitag, 21. Juni, 19:30 Uhr, Reinoldikirche

  • Lesung von Adrian Pourviseh zu seiner Graphic Novel

Freitag, 21. Juni, 17:45 Uhr und 18:00 Uhr, Reinoldikirche

  • Licht & Stille: erinnern – betrauern – nicht vergessen
    Abendgebet & Segen. Für den Frieden
    Mit Susanne Karmeier, Christian Drengk, Klavier und Mouaz al Sreah, Fagott

Konstruktion und Bau des Mahnmals

  • Dank an: Christliches Jugenddorf Dortmund, Michael Hofmann und Staffan Gettys / Termiten Bau

Wir danken Lina Atfah für die Erlaubnis, ihre Gedichte zu lesen und aus dem Mahnmal zu hören. Nadine Aljoudy, Joudy Bozan und Marlena Keil für ihre Stimme, Jamil Alyou/trainofhope und der Intendantin Julia Wissert und dem Schauspiel Dortmund fürs Umsetzen und Unterstützen.

Informationen und Spenden:

Informationen, Anfragen, Koordination des Projekts

Organisation von „Beim Namen nennen“ in Dortmund

  • CJD Standort Zeche Germania BvB P Maßnahme Schwerpunkt Holzwerken,
  • Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH,
  • Ev. Kirchenkreis Dortmund/Referat Ökumene,
  • Ev. Stadtkirche St. Reinoldi,
  • esgRuhr Ev. Studierendengemeinde,
  • Kontaktstelle Ev. Jugend,
  • Flüchtlingshilfe im Stadtbezirk Aplerbeck e. V.,
  • Flüchtlingspaten Dortmund e. V.,
  • renzenlose Wärme e. V.,
  • Projekt Ankommen e.V,
  • TermitenBau/Staffan Gettys,
  • TRAIN OF HOPE Dortmund e. V.,
  • VMDO Verbund der sozial-kulturellen Migrantenvereine in Dortmund e. V.,
  • privat Engagierte

Regionale Unterstützer*innen

  • Ev. Kirchenkreis Dortmund,
  • Ev. Kirche von Westfalen,
  • Ev. Kirchenkreis Dortmund/Referat für Gesellschaftliche Verantwortung,
  • Ev. Kirchenkreis Dortmund / Schulreferat,
  • Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e. V.,
  • forum JUGEND! e. V.,
  • Gast-Haus – Ökumenische-Wohnungslosen-Initiative e. V.,
  • oikos-Institut für Mission und Ökumene,
  • Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS),
  • United4Rescue – Gemeinsam Retten e. V.,
  • Welthaus e. V.

Alle Mitveranstaltenden und Unterstützer:innen in Deutschland und der Schweiz siehe unter www.beimnamennennen.de 

Die Liste: Grundlage der Gedenkaktion um den 20. Juni in der Reinoldikirche ist die „List of Death“ (Fatal Policies of Fortress Europe | UNITED List of Refugee Deaths,  www.unitedagainstrefugeedeaths.eu). Seit 1993 werden auf dieser Liste Todesfälle von Menschen auf der Flucht gesammelt und dokumentiert. Sie enthält die Namen der Toten – sofern bekannt – und Geschlecht, Alter, Herkunft, Fundort, Todesdatum und die Ursache des Todes. Die Liste wird einmal jährlich zum internationalen Flüchtlingstag publiziert. 2022 dokumentierte sie über 48.000 Todesfälle. 2023 sind es bereits jetzt über 51 000. Die Zahl beziffert nur die dokumentierten Todesopfer. Und hinter jeder Zahl steht ein Name, ein Leben, eine menschliche Tragödie. Die Liste ist ein Projekt des Netzwerks „UNITED for Intercultural Action – European network against nationalism, racism, fascism and in support of migrants and refugees.

Manifest „Menschen schützen – auch an den Grenzen“

Ein Grundkonsens, der alle Mitmachenden bei den Aktionen in Dortmund verbindet, ist: Menschen lassen Menschen nicht sterben! Zusammen mit den Bündnispartner*innen in der Schweiz und in Deutschland wurde das Manifest „Menschen schützen – auch an den Grenzen“ geschrieben. Es richtet sich an die Bundesregierung, das EU-Parlament und den EU-Rat. Es ist ein Protest gegen die Verschärfungen der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), das die EU beschlossen hat und nun an die Mitgliedsstaaten weiterreicht.

Das Manifest kann online unter www.beimnamennennen.de unterschrieben werden. Es liegt in der Reinoldikirche zu den Öffnungszeiten aus. In gedruckter Form, mit einem Zusatz der Dortmunder Gruppe, kann es als Petition bei uns per Mail bestellt oder selbst heruntergeladen werden. Bitte schicken Sie Ihre und alle gesammelten Unterschriften bis zum 24. Juni postalisch an:

Ev. Stadtkirche St. Reinoldi / Aktion „Beim Namen nennen“
Ostenhellweg 2
44135 Dortmund
oder per Mail an: p.stamm@fluechtlingshilfe-aplerbeck.de 

Zu den Erstunterzeichnenden gehören in Westfalen: Superintendentin Heike Proske für den Kirchenkreis Dortmund, das Diakonische Werk Dortmund und Lünen, das oikos-Institut für Mission und Ökumene der EKvW und das Referat Ökumene des Ev. Kirchenkreises Dortmund    

Das Manifest findet sich hier.

Kontakt: Aktionsbündnis „Beim Namen nennen“
E-Mail: info@beimnamennennen.de 
Website: www.beimnamennennen.de