Wie klingt die Ewigkeit? Das Chorwerk Ruhr liefert auf diese Frage vielstimmige und klanggewaltige Antworten, wenn es am Sonntag, 26. November, um 19 Uhr in Dortmunds Stadtkirche St. Reinoldi Aufstellung nimmt und seinem Publikum ein Programm aus vier Jahrhunderten geistlicher Chormusik präsentiert.
Unter dem Dirigat ihres künstlerischen Leiters Florian Helgath zelebrieren die Sängerinnen und Sänger den großen Klang der menschlichen Stimmen, der im barocken England bei Henry Purcell anhebt, um dann durch Zeiten, Stile und Epochen hinweg bis in die Moderne zu Werken von Duruflé, Schönberg, Messiaen und Krzysztof Penderecki zu führen.
Aus dem Strom der Chorstimmen ragt in der Mitte des Programms Johann Sebastian Bachs berühmte Passacaglia c-Moll heraus, die Peter Kofler auf der neuen, erst im letzten Jahr eingeweihten Hauptorgel von St. Reinoldi interpretieren wird. Zudem eröffnet der weithin renommierte Organist gemeinsam mit dem Chorwerk Ruhr das Konzert – mit dem innigen Introit und Kyrie aus Maurice Duruflés Requiem – und wird es mit dem berühmten Geistlichen Lied von Johannes Brahms auch beenden.
Von erschreckender Aktualität erscheint in diesen dunklen Tagen sowohl Brahms‘ Motette Warum ist das Licht gegeben, die mit einem eindringlich in den Raum geworfenen „Warum?“ die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes in der Welt stellt, als auch Arnold Schönbergs Friede auf Erden, in dem der Komponist seine „Illusion, dass reine Harmonie unter Menschen denkbar ist“, in einen dicht gewebten, achtstimmigen Chorsatz gesetzt hat. „Klang der Ewigkeit“ feierte in diesem Sommer im Rahmen des Internationalen Festivals für Geistliche Musik in Nürnberg seine Premiere.
Tickets
- Tickets zu 15 Euro gibt es an der Abendkasse, Ermäßigungen sind verfügbar.
Vorverkauf: https://www.reservix.de.