Tägliche Auszeit in St. Reinoldikirche: Drei-Meter-Mann entführt Passant*innen zu einem Adventskalender der besonderen Art, zu 15 beglückenden Minuten
Adventskalender, Kerzen – und die ViertelSternStunde: Für viele Dortmunderinnen und Dortmunder gehört die tägliche Auszeit in der Reinoldikirche seit vielen Jahren zum festen Ritual im Advent. An insgesamt 19 Abenden, jeweils um 18 Uhr, öffnen sich die Türen der Kirche mitten in der Dortmunder Fußgängerzone zur ViertelSternStunde. Der Bote der ViertelSternStunde kündigt sie vorher zwischen den Buden vor der Kirche bis zum Hansamarkt an. Gut drei Meter hoch und ganz in Weiß gekleidet, ist er in der Innenstadt ein wirklicher Hingucker. In der einen Hand hält er einen leuchtenden Stern. In der anderen balanciert er eine in lila Seide eingeschlagene Bibel. Und er entführt die Passant*innen zu einem Erlebnis der besonderen Art.
Vertraute Adventslieder und ungewohnte Töne sind die klingende Luft der ViertelSternStunde. Ganz wie bei einem klassischen Adventskalender ist die Form immer gleich. Doch hinter jeder Tür versteckt sich eine Überraschung: „In der Reinoldikirche werden herzenswärmende Geschichten erzählt: vom Hoffen und Wünschen. Von geglückten Momenten und plötzlichen Einsichten. Von der Verletzlichkeit und vom Neuwerden“, schwärmt Pfarrerin Susanne Karmeier, die die ViertelSternStunden vor Jahren eingeführt hat und sie seither liebevoll organisiert.
Unerwartet und oft herzenswärmend wollen die Veranstalterinnen mit den Geschichten die Adventsbotschaft so im Leben der Besucher*innen verankern.
Wer mag, kann sich im Anschluss segnen lassen. (niki)
Auf einen Blick
ViertelSternStunde in St. Reinoldi
Musik + Geschichten + Gebet + Segen
Täglich vom 1. bis 23. Dezember, 18 bis 18.15 Uhr, außer samstags und am 12. Dezember
Ev. Stadtkirche St. Reinoldi, Ostenhellweg 2, Dortmund
Mehr Informationen
Quelle: Stephan Schütze
Quelle: Mark Fäth