Corona-Skandal in der Fleischindustrie, Rassismus, Flüchtlinge in Seenot. Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund leben und leiden gerade jetzt während der Corona-Pandemie unter schweren Bedingungen. Das Thema Kirche und Migration beschäftigt die Evangelische Kirche von Westfalen intensiv, sie unterstützt Hilfsprojekte und nimmt immer wieder dazu auch Stellung in Gesellschaft und Politik.
Unter dem Titel „Bibel und Migration“ gibt es nun neue Anregungen für Gottesdienste und Predigtimpulse, die in dieser Form so erstmals vorliegen. Sie sind in einem Materialheft erschienen, das auf den 7. Sonntag nach Trinitatis (26. Juli) zugeschnitten war. Die Beiträge können aber auch in anderen Gottesdiensten mit interkulturellen Aspekten eingesetzt werden. Mehrere Autorinnen und Autoren haben Texte zu dieser Arbeitshilfe beigesteuert.
Die vom Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung erarbeitete Materialsammlung geht auf einen Beschluss der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen aus dem vergangenen Jahr zurück. Danach sollen an einem festgelegten Sonntag im Jahr die Aspekte und Impulse der Hauptvorlage „Ich bin fremd gewesen. Kirche und Migration“ weiter angesprochen und aufgegriffen werden. Gottesdienste sollen dazu einladen, die Vielfalt in der Hausgemeinschaft Gottes zu erleben und zu leben.
- Die Materialsammlung steht zum Download bereit:
www.moewe-westfalen.de/bibel-und-migration