Einmal ausbrechen. Alles stehen und liegen lassen: den Alltag mit seinen Zwängen, oft unhinterfragten Selbstverständlichkeiten und dem „Geht-nicht-anders“, „Muss-so-sein“ oder „Ist-eben-so“. Wer hat das nicht schon mal gedacht oder gewünscht?
Jetzt oder nie – sagen sich die Brüder Georg und Christian, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Am Grab ihres Vaters treffen sie nach langer Zeit wieder aufeinander. Entdecken einen ungelebten Jugendtraum, schwingen sich auf ihre 80er-Jahre-Mofas und leben ihn aus.
Aus der Reise quer durch Deutschland wird eine Reise zueinander und zu sich selbst. Begegnungen mit alten Verletzungen, verpassten Lebenschancen und der Sehnsucht, noch mal was ändern zu können, inklusive. Was nach klischeehaftem Roadmovie klingt, macht mächtig viel Spaß beim Zuschauen und hat das Zeug zum (eigenen) Tiefgang. Den Schauspielern Bjarne Mädel und Lars Eidinger sei Dank.
Im Film und im Gottesdienst stellen sich die ganz alten Fragen nach der Freiheit und dem Mut zum eigenen Weg. Es ist nicht leicht, aus festgefahrenen Lebensentwürfen herauszukommen. Aber manchmal wäre es schade, das nicht zu tun.
Für den richtigen Sound im Gottesdienst sorgen das Akustik-Cover-Duo „High Infidelity“ und eine Zündapp ZD30.
- Gottesdienst Kino und Kirche in St. Reinoldi
Sonntag, 21. November, um 18 Uhr.
Platzreservierungen unter reservierungsanfrage@sanktreinoldi.de,
es gilt die 3-G-Regel.
- Am Montag, 22. November, ist der
Film 25 km/h in der Dortmunder Schauburg zu sehen,
der Eintritt kostet drei Euro.