Dortmunder Heimat-Preis

14.09.2026

Der interkulturelle Frauenverein „Sophia“ erreicht den 2. Platz

Für den zweiten Platz erhielt der interkulturelle Frauenverein „Sophia“ ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Der Verein ist u. a. Mitveranstalter des jährlichen interreligiösen Frauenmahls im muslimischen Fastenmonat Ramadan.

7.500 Euro Preisgeld für das Sieger-Projekt „Helping Hours“

Den diesjährigen Dortmunder Heimatpreis gewann das Projekt „Helping Hours“. Mit rund 65 Prozent der Stimmen sicherte sich das Angebot des Vereins „Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work“ den ersten Platz in der Abstimmung und damit 7.500 Euro Preisgeld.

Die „Helping Hours“ sind regelmäßige Treffen, in denen Ehrenamtliche Sachspenden sortieren, prüfen und für die Weitergabe an lokale und globale Netzwerkpartner vorbereiten. Hier treffen sich engagierte Menschen aus Dortmund, lernen die Lebensrealitäten der jeweils anderen kennen und schätzen und leisten dabei wichtige Arbeit in der Hilfe für Geflüchtete. Der Verein hat sich 2016 aus einer Initiative von Studierenden der Fachhochschule Dortmund entwickelt. Für sein Engagement nahm der Verein nun den Heimat-Preis 2026 der Stadt Dortmund entgegen. Oberbürgermeister Alexander Kalouti übergab die Auszeichnung in feierlichem Rahmen in der Bürgerhalle des Rathauses.

Der Historische Verein Huckarde kam auf Platz 3

Auf den dritten Platz kam der Historische Verein Huckarde 2019 und gewann 2.500 Euro. Der Verein vermittelt die Geschichte des Stadtteils in Vorträgen und historischen Wanderungen.

Für den Dortmunder Heimat-Preis hatten sich in diesem Jahr insgesamt 27 Projekte beworben. Eine durch das Amt für Stadterneuerung koordinierte Fachjury wählte daraus die drei Finalisten aus. Dann konnten auch alle Dortmunder*innen online oder schriftlich ihre Stimme für die Nominierten abgeben.

Gemeinschaftlich verbunden, weltoffen im Kern

„Heimat bedeutet Vertrautheit und Zugehörigkeit“, sagte Oberbürgermeister Alexander Kalouti. „Dieses tiefe Gefühl der Verbundenheit gehört zu Dortmunds Identität – kombiniert mit einer starken Tradition der Weltoffenheit. Die drei sehr unterschiedlichen Preisträger passen deshalb hervorragend zu Dortmund als Heimat: Sie stärken das Gefühl der Zugehörigkeit und erweitern Perspektiven. Im Namen der Stadt Dortmund danke ich den vielen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz für unsere Gemeinschaft.“