Mit Überblick und Freude an Veränderung

28.10.2026

Eine Gemeinde 2035: Anita Oppong setzt auf Beteiligung, klare Strukturen – und den Mut, neue Wege für die Kirche von morgen zu gehen

Veränderungen gestalten, Menschen miteinander ins Gespräch bringen und tragfähige Lösungen entwickeln: Das sind Aufgaben, die Anita Oppong seit vielen Jahren begleiten. Die Dortmunderin bringt Erfahrungen aus dem Rettungsdienst, dem Gesundheitswesen und einer kirchlichen Hilfsorganisation mit. Als Notfallsanitäterin, Betriebswirtin und angehende Berufspädagogin ist sie es gewohnt, auch in komplexen Situationen den Überblick zu behalten. Seit Oktober verantwortet sie das Projekt „Gemeinde 2035“, durch das die zukünftige Struktur der Dortmunder Kirchengemeinden mitgestaltet werden soll.

Gemeinsam Zukunft gestalten

An der neuen Aufgabe reizt Anita Oppong vor allem die Möglichkeit, einen großen Veränderungsprozess von Anfang an zu begleiten. „Menschen aus unterschiedlichen Gemeinden zusammenzubringen und gemeinsam Zukunft zu gestalten, finde ich spannend“, sagt sie.

Erfahrungen für ihre neue Tätigkeit bringt sie reichlich mit. So war sie am Aufbau einer Notfallsanitäterschule beteiligt und hat über Jahre Projekte und Organisationsentwicklungsprozesse begleitet. Wichtig sind ihr dabei Beteiligung, Transparenz und eine offene Kommunikation. Veränderungen könne man nur gemeinsam erfolgreich gestalten.

Kirche bleibt ein wichtiger Ort

Für die Kirche sieht Anita Oppong gerade in der aktuellen Umbruchsituation große Chancen. „Wenn wir Strukturen an die Lebenswirklichkeit der Menschen anpassen und den Mut haben, Neues auszuprobieren, kann Kirche auch künftig ein wichtiger Ort für viele Menschen bleiben“, so ihre Überzeugung.

Zu ihren Stärken zählt Anita Oppong eine Mischung aus Struktur, Pragmatismus und Ausdauer. Gleichzeitig dürfe bei aller Ernsthaftigkeit der Humor nicht fehlen: „Manchmal hilft es, gemeinsam zu lachen, um schwierige Herausforderungen zu bewältigen.“

Den Ausgleich zum Beruf findet sie beim Sport, beim Laufen und beim Hot Yoga. Zu Hause warten außerdem drei Katzen auf sie. Ihr persönliches Motto: „Wie eine Giraffe stets den Überblick behalten.“ Oder, wie sie es selbst formuliert: „Probleme sind dazu da, gelöst zu werden.“

Bild: Vincent Nguyen
Anita Oppong ist Projektleiterin des Prozesses „Gemeinde 2035“

Anita Oppong, geboren 1974 in Kiel, lebt in Dortmund und ist seit dem 1. Oktober 2026 Projektleiterin des Prozesses „Gemeinde 2035“ im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund. Die Betriebswirtin absolvierte zudem eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin und studiert derzeit berufsbegleitend Berufspädagogik mit den Schwerpunkten Organisationsentwicklung, interkulturelle Psychologie sowie Intervention und Beratung. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport, läuft, praktiziert Hot Yoga und verbringt Zeit mit ihren drei Katzen.


Menschen prägen unsere Kirche und auch unseren Kirchenkreis. In unserer neuen Serie „Gesichter im Kirchenkreis“ stellen wir in loser Folge neue Mitarbeitende vor. Ein Steckbrief mit beruflichen und persönlichen Fragen lädt zum Kennenlernen ein. Heute: Anita Oppong, die seit Oktober als Projektleiterin für „Gemeinde 2035“ im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund tätig ist.

Bild: Vincent Nguyen