November-Treffen der Prozessgruppe „Eine Gemeinde 2035“
Das Ziel ist formuliert, der Weg dahin muss noch gefunden werden: Innerhalb von zehn Jahren wollen die bislang 28 Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund zu einer Großgemeinde zusammengehen – eine von der Synode eingesetzte Prozessgruppe arbeitet am „Navigationssystem“ für diesen Weg, das möglichst alle Hindernisse frühzeitig erkennen und umfahren helfen soll.
Wodurch entsteht Nähe, wenn die Kirche nicht mehr „im Dorf“ ist? Braucht man eigene Gebäude, um sich zu treffen? Wie erreicht und beteiligt man möglichst viele Menschen? Wie bekommt man Kirchenordnung und Zukunftsvisionen unter einen Hut? Bei wem sind Kirchenmusiker, Jugendreferenten und andere zukünftig angestellt? Und wie ermutigt man die Gemeinden, die sich schon auf den Weg gemacht haben, inhaltlich zusammen weiterzugehen – und dabei möglichst dieselben Koordinaten anzusteuern, die dann auch für den gesamten Kirchenkreis passen sollen?
„In unserer November-Sitzung haben wir diese und weitere Themen identifiziert und jede Menge Zukunftsideen gesammelt“, erzählt Thomas Grabowski, als Kirchmeister in der Gemeinde Lünen aktiv und einer der fünf berufenen Mitglieder der Prozessgruppe „Eine Gemeinde 2035“. Das Thema „Beteiligung“ ist den Verantwortlichen besonders wichtig – und dass über das Sinnieren über neue Strukturen nicht die Inhalte verloren gehen: „Wir haben eine Botschaft, und die soll auch in Zukunft gehört werden!“
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