Ausstellung in der Ev. Stadtkirche St. Reinoldi
Lebendig sollte er werden. Mit Kraft, Stolz, mit Leid, hadernd. Die verschiedenen Darstellungsformen, als Skizze, als Portraitstudie, als Skulptur, die Harald Birck wählt, lassen Luther in diesem inneren und äußeren Prozess erscheinen. Sie machen ihn nahbar und unerkennbar zugleich.
"Unsere Sinne tasten sich beim Betrachten heran an das, was wir in Luther sehen wollen – den großen Reformator – und dann wieder nicht sehen können", heißt es in der Einladung zur Ausstellung.
Die Vorbilder für Bircks Arbeiten waren Menschen aus der Jetztzeit. Alte Menschen, Prominente, Obdachlose, Pflegebedürftige, Freunde in ähnlich schwierigen Lebenssituationen wie Luther. Menschen werden zurückgeworfen auf sich selbst, auf das, was sich in ihnen bewegt.
Die Ausstellung zeigt: Es gibt nicht den Luther.
Auch die Texte, die Harald Bircks Œuvre in einem Band zur Ausstellung begleiten, stehen im Zeichen der Variabilität. Sie beleuchten einzelne Aspekte Luthers, seine Arbeit, sein Wesen, seine Bedeutung für den christlichen Glauben, für die Kirche. Sie sind, wie die Skulpturen und Skizzen, eine Annäherung an einen Menschen, dessen Worte noch heute prägen.
- Harald Birck: Bilder von Luther
Ausstellung in der Ev. Stadtkirche St. Reinoldi,
Ostenhellweg 2, Dortmund - 6. bis 27. August 2017
Öffnungszeiten
Mo–Sa 10–18 Uhr
So 13–18 Uhr - Gottesdienst mit Impulsen der Ausstellung
6. August 2017, 11.30 Uhr in St. Reinoldi - Ausstellungseröffnung
6. August 2017, 12.45 Uhr,
mit Harald Birck und dem
Ausstellungskurator Andreas PitzKooperationspartner und Ausstellungsträger
Martin Luther Forum Ruhr