Ein Labyrinth ist seit alter Zeit ein Symbol, das fasziniert. Sein Weg führt auf Um- und Abwege, in Kreisen und Irrtümer – aber immer in die Mitte, verlaufen kann man sich nie. In der christlichen Tradition wird es zur Meditation genutzt. In Kirchen wurde es als Fußboden verlegt, das Berühmteste ist das in Chartre.
In der Kirchengemeinde Dortmund-Südwest blüht an der Kirche in Eichlinghofen dieses Labyrinth aus Narzissen, immer in der Zeit um Ostern herum. „Es symbolisiert den Weg in die Tiefen des Lebens und die Hoffnung auf neues, verwandeltes Leben“, erklärt Gemeindepfarrer Hans Jürgen Drechsler. Somit lädt es ein zum Gehen und Meditieren, zum Verweilen und sich überraschen lassen.
„Man kann eine Frage in sich bewegen, sich konzentrieren auf jeden einzelnen Schritt oder einfach das tun, was in dem einen Moment das Richtige scheint: Der Weg des Labyrinths führt einen zu sich selbst und zu den Fragen des Lebens.“
- Das Oster-Labyrinth ist öffentlich zugänglich,
kann allein, mit anderen, in der Stille oder im Austausch mit anderen besucht werden.
Die Adresse lautet:- Ev. Kirche Eichlinghofen,
Eichlinghofer Straße 5,
44227 Dortmund.
- Ev. Kirche Eichlinghofen,