Christians for Future

13.09.2019

Seit Monaten setzt sich Fridays for Future, die Bewegung von Schülerinnen, Schülern und jungen Erwachsenen, dafür ein, dass Deutschland mehr für den Klimaschutz tut und die Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 konsequent umgesetzt werden. Auch in Dortmund sind junge Menschen aktiv geworden.
Der Evangelische Kirchenkreis unterstützt vor diesem Hintergrund den „Klimastreik“ von Fridays for Future am 20. September. Er ruft die Mitglieder der Evangelischen Kirche, die Kirchengemeinden, die kirchlichen Dienste und Einrichtungen dazu auf, sich daran zu beteiligen und auch über den Tag hinaus aktiv zu bleiben. Alle sollen an ihrem Ort ihren Beitrag leisten. 
Die Bewährung der Schöpfung sei, so der Kirchenkreis, für Christinnen und Christen eine zentrale Aufgabe. Darum setzt sich die Evangelische Kirche seit vielen Jahren auf vielfältige Weise für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein. 
Am 20. September lädt der Kirchenkreis um 11.30 Uhr zu einem Innehalten zur Klima-Gerechtigkeit mit Gebet und An-Denken vor der Reinoldikirche ein. Daran wird sich für die Katholische Stadtkirche der stellvertretende Stadtdechant Ansgar Schocke beteiligen. Rechtzeitig zum Auftakt um 12 Uhr geht es zur gemeinsamen Kundgebung am Friedensplatz.
Auch Unternehmen – bislang sind es mehr als 900 – unterstützen die Klimabewegung "Fridays for Future". Mitarbeiter von Firmen wollen am 20. September mit den Aktivisten von "Fridays for Future" auf die Straße gehen und für einen wirksamen Klimaschutz demonstrieren.
Andere Unternehmen werden auf ihren Websites, in sozialen Medien oder ihren Telefonansagen auf den Klimastreik hinweisen. Klima-Aktivistin Luisa Neubauer begrüßte die Unterstützung der Wirtschaft: "Wir von ‚Fridays for Future‘ stoßen an Grenzen, wenn es uns nicht gelingt, die Politik unter Druck zu setzen."
Alleine deutschlandweit sind am 20. September Demonstrationen in mehr als 100 Städten geplant. An diesem Tag werden auch die Ergebnisse des Klimakabinetts vorgestellt. Zudem findet am 23. September der UN Climate Action Summit in New York statt.
Rund um diese Termine soll nach Angaben von "Fridays for Future" mit unterschiedlichen Protestformen der Druck auf die Politik für konkrete Fortschritte beim Klimaschutz erhöht werden.