Mehr als 10.000 Menschen nahmen allein in Dortmund an Gebeten, Kundgebungen und Demonstrationen zum Klimastreik am 20. September vergangenen Jahres teil. Weltweit machten Millionen auf die Anliegen für mehr Klimaschutz aufmerksam.
Einen neuerlichen Aktionstag hatte die Bewegung "Fridays for Future" für den kommenden Freitag, den 24. April geplant. Doch die Corona-Pandemie macht einen gemeinsamen Protest auf Straßen und Plätzen unmöglich. Und so verlegen die jungen Aktivistinnen und Aktivisten die Demonstration ins weltweite Netz. Für 12 Uhr ruft "Fridays for Future" zum Online-Streik auf. Dafür kann man seine Teilnahme schon jetzt im Internet anmelden und die Aktivitäten in sozialen Medien teilen. Die Möglichkeit, eigene Beiträge hochzuladen oder Anregungen und Ideen zum Mitmachen gibt es unter www.klima-streik.org.
Wie beim Klimastreik im September wird auch die Evangelische Kirche dabei sein, diesmal ebenfalls online. Die Evangelische Kirche von Westfalen und der Evangelische Kirchenkreis Dortmund rufen zu einer Teilnahme am virtuellen Klimastreik am 24. April auf.
Wie die aktuelle Corona-Krise gelte es auch die Klimakrise, die global gesehen nicht weniger dramatisch sei, durch angemessenes Verhalten zu überwinden, heißt es in dem Aufruf des Kirchenkreises. „Als Christen und Christinnen setzen wir uns darum auch in diesen Zeiten öffentlich für die Bewahrung der Schöpfung ein.“, bekräftigt die Dortmunder Superintendentin Heike Proske, auch wenn die Aktionsformen diesmal andere seien. Mitmachen könne man auch auf analoge Art und Weise, etwa mit selbst gemachten Plakaten in Fenstern, Gemeindehäusern oder an Kirchentüren. „So wird nach außen deutlich, dass wir weiter für den Schutz der Schöpfung aktiv sind.“
Neben den Kirchen unter dem Motto "Churches for Future" steht erneut ein breites gesellschaftliches Bündnis an der Seite von "Fridays for Future". Dazu zählen Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbände, Klimaschutzinitiativen, aber auch Unternehmen und Gewerkschaften.
Was wir tun können
Schon jetzt können über die Website www.klima-streik.org Fotos von eigenen Statements oder Clips hochgeladen, die dann zu einer großen Klimastreik-Karte zusammengefügt werden.
Nutzen Sie Internetseiten und Soziale Medien. Dabei sollten Sie folgende Hashtags verwenden:
#NetzstreikFürsKlima
#Klimagerechtigkeit
#churchesforfuture
#christiansforfuture
#evangelisch
#evangelischindortmund
#evangelischinwestfalen
Auf der Seite des „Ökumenischen Netzwerkes für Klimagerechtigkeit“ sind weitere Ideen, Andachten
und Plakate zu finden: www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de
Sie können mit selbst gemachten Plakaten in privaten Fenstern auf Aktion und Thema aufmerksam
machen. So wird nach außen deutlich, dass wir weiter für den Schutz der Schöpfung aktiv sind.
Als Gemeinden und kirchliche Einrichtungen können wir Aufrufe zur Streikbeteiligung an
Kirchenzäunen, Kirchentüren oder Gemeindehaus-Fenstern anbringen und auch am Tag selber
deutliche Zeichen setzen.
Mehr Infos
Aufruf zum virtuellen Klimastreik
<iframe frameborder="0" height=" " width="100%" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/0qNuiCEl9wM" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture"></iframe>
Video bei YouTube aus der Pauluskirche mit Pfarrer Friedrich Laker