Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung

07.05.2026

Erinnerung an die Deportation von 791 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Regierungsbezirk Arnsberg im April 1942

Am Mahnmal Ruhrallee erinnerten die Evangelische Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde, die Katholische Sankt Bonifatius Kirchengemeinde und die Trinitatisgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche zusammen mit der Bezirksbürgermeisterin Innenstadt-Ost, Ingrid Reuter, an die Deportation von 791 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Regierungsbezirk Arnsberg.

Ab dem 26. April 1942 trafen sie aus 50 Kommunen in Dortmund ein und wurden in der Eintrachtsporthalle untergebracht. 178 Menschen stammten aus Dortmund. Am 30. April 1942 wurden sie über den Südbahnhof nach Zamość deportiert. Niemand überlebte.

Bild: Matthias Dudde
Auf dem Foto von links nach rechts: Judith Kerstner (Bonifatiusgemeinde), Bezirksbürgermeisterin Ingrid Reuter, Pfarrerin Ronja Schönberg (Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde) und Pastor Hans Herbers (Trinitatisgemeinde).