Erinnerung an die Deportation von 791 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Regierungsbezirk Arnsberg im April 1942
Am Mahnmal Ruhrallee erinnerten die Evangelische Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde, die Katholische Sankt Bonifatius Kirchengemeinde und die Trinitatisgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche zusammen mit der Bezirksbürgermeisterin Innenstadt-Ost, Ingrid Reuter, an die Deportation von 791 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Regierungsbezirk Arnsberg.
Ab dem 26. April 1942 trafen sie aus 50 Kommunen in Dortmund ein und wurden in der Eintrachtsporthalle untergebracht. 178 Menschen stammten aus Dortmund. Am 30. April 1942 wurden sie über den Südbahnhof nach Zamość deportiert. Niemand überlebte.
Bild: Matthias Dudde