Ökumenischer Queer-Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche
Von Erik Benger
Im Mai wurde es wieder bunt in der Heilig-Kreuz-Kirche in Dortmund. Der Grund war der diesjährige ökumenische Queer-Gottesdienst. Dieses Mal mit dem Thema „Da:zwischen“. „Es soll um das Gefühl gehen, dazwischen zu sein – dieses ständige Hin- und Hergerissensein, das Gefühl, zwischen den Stühlen zu stehen. Dass man sich mal eher einer Sache zuordnet und sich dann wiederum ganz anders fühlt“, erklärt Anna-Lena Schmidt, Gleichstellungsbeauftragte des Ev. Kirchenkreises Dortmund und Mitorganisatorin der Veranstaltung.
Mehr als 60 Teilnehmende erwartete ein vielfältiges Programm in der farbenfroh gestalteten Kirche. Neben dem eigentlichen Gottesdienst gab es wieder Mitmachaktionen, um sich mit dem Thema des Abends näher auseinanderzusetzen. Die Musik lieferte Popkantor Casper Beule. Zum Abschluss fand ein Talk in der Katholischen Hochschulgemeinde statt. Zu Gast waren Imke Heller (Fachstelle Blick) und André Stielike (Ansprechperson queeres Pastoral aus Winterberg), die sich mit dem Thema „Sichtbar sein – dazwischen sein: Muss ein queerer Mensch immer Aktivist*in sein?“ auseinandersetzten.
Anna-Lena Schmidt blickt positiv auf die Veranstaltung: „Wir hatten auch in diesem Jahr wieder einen super schönen Gottesdienst und einen sehr informativen Austausch im Anschluss.“ Sie und das Vorbereitungsteam sind außerdem davon überzeugt, dass solche Formate auch Menschen erreichen können, die sich neu für Kirche begeistern möchten.
Der Gottesdienst wurde zusammen mit dem Evangelischen Kirchenkreis Dortmund, dem Studio 41 und der Katholischen Stadtkirche Dortmund, der jungen kirche dortmund sowie der Katholischen Hochschulgemeinde Dortmund gestaltet.
Zum 28. Christopher Street Day (CSD) in Dortmund am 5. September 2026 findet wieder ein ähnlicher Gottesdienst statt.
Bild: Stephan Schütze
Bild: Anna-Lena Schmidt
Bild: Stephan Schütze