Beim Gipfeltreffen der evangelischen Jugend haben viele mitgewirkt
Von Fabrice Walther
Am 14. März wurde Demokratie ganz praktisch gelebt: Rund 100 junge Menschen kamen beim Gipfeltreffen der evangelischen Jugend im Kirchenkreis Dortmund, Lünen und Selm zusammen, um über die neue Geschäftsordnung zu diskutieren – und sie am Ende gemeinsam zu beschließen.
Gastgeberin war die Gemeinde Hörde, die in den Dortmunder Süden eingeladen hatte. Der Tag startete entspannt mit einem großen Frühstücksbuffet, einem Tagesimpuls und natürlich der klassischen Kennenlernfrage: „Und aus welcher Gemeinde kommst du?“
Organisiert wurde das Treffen vom KSJA (Kreissynodaler Jugendausschuss) und der Kontaktstelle Evangelische Jugend. Gemeinsam nahmen sie die Teilnehmenden mit auf eine Tour durch die neue Geschäftsordnung, über die am Ende des Tages abgestimmt werden sollte.
In Kleingruppen wurde dann intensiv diskutiert: Was sind eigentlich die Aufgaben des KSJA? Wie ist das Gipfeltreffen organisiert? Welche Gemeinden dürfen wie viele Delegierte schicken – und wer hat Stimmrecht?
Es gab viele gute Gespräche, spannende Perspektiven und natürlich auch einige Pausen zwischendurch. Am Ende stand fest: Die neue Geschäftsordnung der evangelischen Jugend ist beschlossen! Und mal ehrlich: Auch wenn die Diskussionen zwischendurch ganz schön hitzig waren – es hat richtig Spaß gemacht, gemeinsam zu arbeiten, zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Darauf können alle stolz sein. Einfach mal auf die Schulter klopfen! Vielen Dank an alle, die sich eingebracht haben – das ist Partizipation, das ist Demokratie!
In der Mittagspause wartete ein großes, frisches Buffet, dazu ein kleines Warm-up-Spiel, um die Energie wieder hochzufahren. Zwischendurch konnte man den Tag in der Fotobox festhalten oder bei einem Donut oder Slush-Eis miteinander ins Gespräch kommen.
Den Abschluss bildeten eine wunderschöne Segensaktion und ein paar Lieder von der Band, die den ganzen Tag über musikalisch begleitet hat. Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen besonderen Tag geplant und möglich gemacht haben – und bis zum nächsten Gipfeltreffen am 6. März 2027!
Bild: Fabrice Walther
Bild: Fabrice Walther
Bild: Fabrice Walther
Bild: Fabrice Walther
Bild: Fabrice WaltherSpiel, Spaß, Spannung und jede Menge Impulse
Krimi-Wochenende der evangelischen Jugend begeistert Teilnehmende
In einem einzigartigen Format fand bereits im November das Krimi-Wochenende der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis statt: ein Spiel-, Erlebnis- und theaterpädagogisches Seminar, das zahlreiche Teilnehmende aus dem Bereich der Kinder- und Jugendarbeit anlockte. Veranstaltungsort war das Umweltbildungszentrum Senne.
Beim Krimi-Wochenende können die Teilnehmenden selbst in die Rolle von Detektiven schlüpfen und einen fesselnden Kriminalfall lösen. Durch die Kombination von Spiel-, Erlebnis- und Theaterpädagogik erhalten sie wertvolle Impulse für ihre eigene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Nach der Einführung in die Handlung des Kriminalfalls erlebten die Teilnehmenden unter Anleitung durch das erfahrene Krimi-Team, wie sie durch kreatives Spiel und Teamarbeit die verschiedenen Aspekte des Falls entschlüsseln konnten. „Das Krimi-Wochenende ist nicht nur eine tolle Möglichkeit, um neue Methoden kennenzulernen, sondern auch, um die eigene Kreativität zu fördern“, erklärte eine Teilnehmerin.
Im Laufe des Wochenendes hatten alle zudem die Gelegenheit, verschiedene spiel- und theaterpädagogische Techniken auszuprobieren, die sich direkt in ihren Alltag integrieren lassen. Workshops zu Themen wie Improvisation, Geländespiele, Großgruppenspiele, Wettkampfspiele sowie Rätsel jeder Art boten praktische Ansätze, um die eigene Arbeit zu bereichern.
Bei der Reflexionsrunde zum Abschluss zeigten sich viele der Teilnehmenden begeistert über die zahlreichen praktischen Ideen für ihre eigenen Kinder- und Jugendfreizeiten und freuen sich darauf, das Gelernte selbst auszuprobieren. Das Krimi-Team der Evangelischen Jugend Dortmund plant bereits die nächste Auflage des Seminars und freut sich auf neue Teilnehmende und alte Hasen.