Heimatpreis Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen verbindet
Über 600.000 Menschen nennen Dortmund heute ihre Heimat. Wir sind hier geboren, leben oder arbeiten hier, kommen von nah oder fern, um in Dortmund Heimat zu finden. Mit unserer Heimat wollen wir uns verbunden fühlen, uns mit ihr identifizieren.
Was Heimat für uns alle bedeutet, hat mit persönlichen Erfahrungen zu tun, mit Wertempfinden und mit Rahmenbedingungen, die wir vorfinden und ausgestalten. Mit der Einrichtung der Dortmunder „Koordinierungsstelle Heimat“ möchten wir die Voraussetzungen schaffen, Projekte mithilfe des Heimatförderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen durchzuführen und Heimat in unserer Stadt sichtbar werden zu lassen.
Aus den zahlreichen Bewerbungen um den Dortmunder Heimatpreis 2025 wählte eine Fachjury drei Projekte aus – alle drei wurden schließlich auch prämiert. Hinter dem Bürgerhaus Pulsschlag in Dortmund, das den ersten Platz belegt, und dem Projekt Nordstadtliga belegte der Trägerkreis mit dem Projekt Fußballturnier der Religionen den dritten Platz.
Dieses besondere Turnier wird gemeinsam koordiniert vom Evangelischen Kirchenkreis Dortmund, der DITIB-Moscheegemeinschaft sowie der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund mit dem Sportklub Makkabi. Entstanden ist die Initiative im Jahr 2006 aus der Zusammenarbeit eines Moscheevereinsvorsitzenden und eines evangelischen Pfarrers. Heute bietet das Turnier mit sieben Teams, die unterschiedliche Religionsgemeinschaften vertreten, eine besondere Plattform für Begegnung und Austausch zwischen Menschen christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubens, sowie allen anderen Interessierten.
Abseits des Spielfeldes erwartet die Teilnehmenden und Besucher*innen ein vielfältiges Programm mit internationalem Essen, Live-Musik sowie verschiedenen Spiel- und Sportangeboten. Das Projekt fördert den interreligiösen Dialog und stärkt das gemeinsame Miteinander, sowohl auf als auch neben dem Fußballplatz.
Quelle: Foto: Stadt Dortmund/Leopold Achilles
Quelle: Foto: Stadt Dortmund/Leopold Achilles
Quelle: Foto: Stadt Dortmund/Leopold Achilles
Quelle: Foto: Stadt Dortmund/Leopold Achilles