Kita in Lünen schafft Wohnraum für Geflüchtete und Begegnungen
Die Ev. Kita Johannes Am Diek in Lünen hat allen Grund zur Freude: Nach intensiver Planungs- und Bauzeit kann sie am 1. Mai 2026 ihre neuen Räumlichkeiten beziehen. Das moderne Gebäude bietet nicht nur großzügige, helle Gruppenräume und ein naturnahes Außengelände, sondern setzt auch ein besonderes Zeichen für gelebtes Miteinander.
Über der Kita sind Wohnungen für Geflüchtete entstanden. Mit diesem innovativen Konzept will der Träger, der Evangelische Kirchenkreis Dortmund, frühkindliche Bildung mit sozialem Wohnraum verbinden und Begegnungsmöglichkeiten im Alltag schaffen. „Unser Ziel ist es, ein offenes, respektvolles Zusammenleben zu fördern und gegenseitiges Verständnis von Anfang an zu stärken“, erklärt Jessica Olanszki, die Leiterin der Einrichtung.
Im Rahmen eines Tages der offenen Tür, der für die Besichtigung der Wohnungen organisiert wurde, nutzte auch die Kita die Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Interessierte Gäste konnten die Räumlichkeiten besichtigen, das pädagogische Konzept kennenlernen und mit einem Teil des Teams ins Gespräch kommen.
Jessica Olszanski betont die Bedeutung des besonderen Ortes: „Wir verstehen uns als Teil einer lebendigen Gemeinschaft. Dass Familien aus unterschiedlichen Lebenssituationen hier unter einem Dache zusammenleben, sehen wir als große Chance!“
Die positive Resonanz beim Tag der offenen Tür macht deutlich: Die Kita ist nicht nur ein Ort zum Spielen und Lernen, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Miteinanders.

„Kinder begleiten. Glauben teilen. Gemeinsam wachsen.“ Für Kita-Leitung Jessica Olszanski (rechts) und ihr Team ist das nicht nur ein Slogan, sondern gelebter Alltag in der Lünener Einrichtung. Foto: Privat.