„Entdecken, was uns verbindet“ – das ist das Motto des diesjährigen Tags des Offenen Denkmals. Zum 25. Mal beteiligt sich Dortmund daran, oder besser: Dortmund Denkmäler präsentieren sich beim Denkmalstag.
Insgesamt 48 solcher Sehenswürdigkeiten sind zu besichtigen. Darunter sind 15 evangelische Kirchen. Angefangen von der Immanuel-Kirche im Dortmunder Westen bis zur Johannes Kirche im Osten, von der Martin-Luther-Kirche in Brambauer bis zu St. Peter zu Syburg im Dortmunder Süden. Übrigens: St. Peter zu Syburg ist eine der ältesten Kirchenstandorte in Westfalen. Erstmalig erwähnt wird die Kirche für das Stiftungsjahr 776. Das Erscheinungsbild des Bauwerks veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte durch Erweiterungen, Umbau und Zerstörungen, wobei immer wieder Bezüge zur europäischen Geschichte sichtbar werden.
Alle teilnehmenden Kirchen stehen am 9. September, dem Denkmalstag, zur Besichtigung offen und alle bieten Führungen an. Einige Kirchen bieten ein zusätzliches Programm. So kann man in der Ev. Luther-Kirche Dortmund-Asseln um 14 Uhr in einem Lichtbildervortrag den Spuren Karls des Großen in Asseln nachgehen. Die Johannes-Kirche in Wickede bietet sogar ein ausgewachsenes musikalisches Programm. „Von Barock bis Pop spannt sich der Notenbogen und bringt den Kirchenraum zum Schwingen“, heißt es in der Einladung. Um 11.30 Uhr gibt es ein Orgelkonzert „Von Barock bis Pop“, um 12.2015 Uhr kann man meditativen Klängen lauschen, um 14 Uhr heißt es „Sing mit“ und um 14.45 Uhr bietet der „Chor Stimmungsvoll“ Pop und Gospel.
Musikalisch geht es auch in der St. Johann-Baptist-Kirche in Brechten zu. Dort wird ab 15 Uhr Gregorianischer Choral und Orgelmusik geboten. Orgelmusik gibt es auch in St. Marien (ab 11.30 Uhr). Im Anschluss lädt die Kunsthistorikerin Silvia Schmidt-Bauer zum Vortrag „Wenn Altäre ihre Flügel öffnen: Die weite Welt ganz nah“. In der Martin-Luther-Kirche Brambauer ist von 10 bis 17 Uhr die Fotoausstellung „Brambauer – ein Stadtteil, der Menschen verbindet“ zu sehen.
Das komplette Programm für den Tag des Offenen Denkmals gibt es an vielen Stellen im Stadtgebiet, u.a. im reinoldiforum oder in den Stadtkirchen.