Evangelische Kirchen beteiligen sich am Tag des offenen Denkmals

28.08.2026

Am 13. September ist wieder der „Tag des offenen Denkmals“

Bereits zum 33. Mal nimmt Dortmund an der deutschlandweit größten Denkmalveranstaltung teil. Und auch Kirchengemeinden beteiligen sich gerne und engagiert. So sind u. a. die evangelischen Stadtkirchen Sankt Petri und St. Reinoldi dabei, die St. Nicolai-Kirche und die St. Remigius-Kirche. Architektonisch interessant sind sie alle.

Die Verheißungskirche

Beispielhaft stellen wir die Verheißungskirche vor, die als Mehrzweckgebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit konzipiert wurde. Ein klar strukturierter Bau mit Ziegelfassade, flachem Dach und prägnantem Turmriegel.

Im Jahr 1984 wurde das Gebäude als „Ev. Kirche Kirchlinde“ in die Denkmalliste eingetragen. Nach der Neugestaltung des Kirchsaals 2008 trägt die Kirche seit 2016 den Namen „Verheißungskirche“. Heute bietet sie Raum für Begegnung und lädt Menschen aus dem Stadtteil und darüber hinaus dazu ein, Gemeinschaft aktiv zu gestalten.

Programm der Verheißungskirche am 13. September:

  • 11:00–17:00 Uhr
    Die Kirche ist für Besichtigungen geöffnet.
    • Informationsstand, Büchertisch und eine Fotoausstellung zur Geschichte der Kirche, gestaltet von Kindern und Jugendlichen, Spiele, die sich auf die Kirche beziehen (Domino, Memory, Puzzle)
  • 12:00 Uhr
    Führung „Szenen aus 95 Jahren – Begegnungen damals und heute“, Dauer ca. 1 Std.
  • 14:30–16:30 Uhr
    Erzählcafé „Geschichte und Geschichten“. Bei Crêpes und Waffeln, Kaffee und Tee werden alte und neue Geschichten, heutige und damalige Schauplätze lebendig und erinnert.

Veranstalterin ist die Ev. Miriam-Kirchengemeinde Dortmund.

Das Programm in den Ev. Stadtkirchen St. Petri und St. Reinoldi

St. Reinoldi

In der Ev. Stadtkirche St. Reinoldi beginnen Führungen und Konzerte nach dem Gottesdienst um 13 Uhr mit einer StadtPilgerTour zum Thema „St. Reinoldi und die Hanse“ mit Kulturvermittler Uwe Schrader.

Im Anschluss um 14 Uhr präsentiert Reinoldikantor Christian Drengk die Mühleisen-Orgel mit Klangbeispielen und Erläuterungen.

Um 15 Uhr können sich Familien und Kinder auf Entdecker-Tour durch die Kirche begeben: Wo finden sich in St. Reinoldi „Superhelden, Märchengestalten und Fabelwesen“?

Das Programm schließt um 17 Uhr mit einem Familienkonzert zu „Bildern einer Ausstellung“ mit Christian Drengk (Orgel) und Ralf Bachmann (Schlagwerk).

Die Angebote dauern jeweils ca. 45 Minuten. St. Reinoldi ist am Tag des offenen Denkmals für Besucher*innen geöffnet. Das StadtKirchenForum dient als Anlaufstelle für Fragen. Im StadtKirchenForum erhalten Sie auch die Programmbroschüren mit dem Gesamtprogramm zum Tag des offenen Denkmals der Stadt Dortmund. Wer mehr über mittelalterliche Handwerkstechniken erfahren möchte, ist dazu eingeladen, die von Studierenden der TU Dortmund konzipierte Ausstellung im Dortmunder U zu besuchen. Dort wird mittelalterliche Arbeit auch in Bezug auf Objekte aus den Dortmunder Stadtkirchen anschaulich erläutert.

Sankt Petri

In der Ev. Stadtkirche Sankt Petri wird um 15 Uhr das als „Goldenes Wunder“ bekannte Antwerpener Altarretabel gewandelt. Mit Erläuterungen von Dr. Niklas Gliesmann. Um 16 Uhr schließt ein Open Talk im Rahmen der Urbanen Künste Ruhr an: „Multiple Koexistenzen“ – Stadtkirchen als offene Räume für unterschiedliche Nutzungen. Moderierter Austausch mit Christel Schürmann, Ania Corcilius, Britta Peters und Weiteren.

Zum Programm in den Ev. Kirchen in Dortmund

Alle Angebote und Programme der Evangelischen Kirche in Dortmund finden Sie im
Programm des „Tages des offenen Denkmals“ im

Bild: Deutsche Stiftung Denkmalschutz