Für einen nachhaltigen Lebensstil

04.09.2018

Es ist Deutschlands größte Messe für nachhaltige Lebensstile, fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung: die „Fair Friends“. Vom 6. bis 9. September findet sie auf dem Gelände der Messe Westfalenhalle in den Hallen 2 und 3 statt. Dort präsentieren mehr als 200 Aussteller eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, um fair, sozial und nachhaltig leben und arbeiten zu können.
Mit dabei sind u.a. die Arbeitsstelle Mission Ökumene und Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen, das Infozentrum Dritte Welt und das Projekt Faire Kitas. Themen und Angebote sind hier Workshops (Schlüsselanhänger, Geldbörse, Armbänder und Kreideherstellung) sowie Upcycling gebrauchter Dinge speziell für Kita-Kinder. Messescouts bieten am Schultag Führungen durch die Messe an.
Der Eröffnungstag, Donnerstag, 6. September, ist gleichzeitig der „Fachtag Faire und nachhaltige Beschaffung“ (Halle 3B). Er wendet sich vor allem an Vertreterinnen und Vertreter von Kirchen und Kommunen. Alleine das Einkaufsvolumen der beiden großen christlichen Kirchen und ihrer Wohlfahrtsverbände beträgt jährlich rund 60 Milliarden Euro.
Das könnte ein gewaltiger Hebel für einen nachhaltigen Wandel sein. So gibt es ein Fachpodium „Nachhaltige Beschaffung“, besetzt u.a. mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland m.b.H., ein Workshop „Fair Food“ mit Petra Münchmeyer, der Key Account Managerin für Kirche und Verbünde, sowie ein Workshop „Faire Veranstaltung“ mit Vertretern des Evangelischen Kirchentags.
Neben den Themenschwerpunkten des fairen Handels und der gesellschaftlichen Verantwortung widmet sich die Messe dem Thema der nachhaltigen Lebensstile. Hier geht es u.a. um Upcycling, aber auch um nachhaltiges Bauen und Wohnen. Testfahrten mit Elektrofahrzeugen sind möglich.
Schirmherrin der „Fair Friends“ ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze. „Jede und jeder Einzelne sollte das eigene Konsumverhalten kritisch hinterfragen. Nur so wird es gelingen, dass die Welt ein Stück gerechter wird und unsere Lebensgrundlagen besser geschützt werden“, so die Ministerin.