In diesem Jahr beschäftigen sich die Gesellschaften mit Angst, Vorurteilen und dem Zugang zueinander unter dem Motto „Angst überwinden – Brücken bauen.“ Die zentrale Eröffnungsfeier findet dieses Jahr am Sonntag, den 11. März um 11:30 Uhr im Ruhrfestspielhaus, Otto-Burmeister-Allee 1 in Recklinghausen statt.
In Dortmund gibt es zur „Woche der Brüderlichkeit“ mehrere Veranstaltungen
Beginn ist mit einem Vortrag und einer Buchpräsentation von Dr. Norbert Reck aus München am Dienstag, den 13. März um 19 Uhr in der Auslandsgesellschaft NRW e.V., Steinstraße 48. Unter dem Motto „Von Abba bis Zorn Gottes: Irrtürmer aufklären – das Judentum verstehen“ möchte der katholische Theologe über Vorurteile und die gesellschaftliche Verfolgung des Judentums sprechen.
Am Sonntag, den 18. März gibt es ein Konzert mit Geige, Gesang und Klavier. Das Duo Roswitha Dasch und Ulrich Raue thematisieren das Wilnaer Ghetto im Spiegel seiner Lieder unter dem Motto „Ess is gewen a sumertog“ („Es war an einem Sommertag“). Roswitha Dasch selbst sprach vor Ort mit Zeitzeugen. Dadurch entstand die Text-Musik-Collage, welche die Lebenssituation der jüdischen Bevölkerung im Wilnaer Ghetto in den Jahren 1941 bis 1943 mithilfe von Zeitzeugenberichten, Historie und jiddischen Liedern beschreibt. Die Musik verfassten jüdische Komponisten und Dichter im Ghetto. Sie spendete den Menschen im Ghetto Mut und Hoffnung. Das kostenfreie Konzert findet in der Auslandsgesellschaft NRW e.V. statt und beginnt um 17 Uhr.
Ein Höhepunkt ist der Lieder- und Klezmer-Workshop von und mit Daniel Kempin aus Frankfurt und Dimitry Reznik aus Antwerpen. Unter dem Titel „balades, tfiles, shmuesn – Balladen, Gebete, Gespräche“ geht es um erzählende Lieder, Gespräche und Geschichten. Während des Workshops soll ein chorisches Stück, eine instrumentelle (und vokale) Klezmer-Suite erarbeitet werden. Auch das Angebot eines Films besteht. Bei Interesse können auch eigene jüdische Lieder mitgebracht und vorgestellt werden. Der Workshop geht vom 25. bis 27. März, Evangelischen Tagungsstätte Haus Villigst, Iserlohner Straße 25, Schwerte. Die Kosten betragen 140 Euro pro Person, ermäßigt 85 Euro für ein Einzelzimmer mit Vollpension. Der Tagungsbeitrag kostet 70 Euro, ermäßigt 35 Euro.
- Anmeldung und weitere Informationen:
Ulrike Pietsch,
Telefonnummer: 02304 755325 oder per
E-Mail an ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de.