Pfarrer Frank Thomaschewski geht in den Ruhestand
Sein Beruf war immer auch Berufung. Und sein überaus großes Kultur-Interesse ließ sich damit über alle die Jahre gut verbinden. Und so wird auch die Verbindung zur Kirchengemeinde Syburg – Auf dem Höchsten bestehen bleiben. Schon allein, weil der scheidende Pfarrer auch weiterhin Kirchenführungen anbieten wird.
Geschichts- und Kulturforscher
Pfarrer Thomaschewski ist Geschichtsexperte, hat Broschüren und Artikel geschrieben. Er hat sich über Jahrzehnte hinweg intensiv mit der Geschichte „seiner“ Gotteshäuser beschäftigt und interessante Fakten und Schätze ans Licht gebracht. Sein persönliches Lieblingsstück ist eine Skulptur, die Petrus zusammen mit seiner Frau zeigt und die aus dem Nachlass eines katholischen Priesters und Kunstsammlers stammt. Des Weiteren schwärmt Thomaschewski von den Altarfenstern in St. Peter zu Syburg.
Die Kirche auf dem Höchsten ist zwar bei Weitem nicht so alt wie St. Peter, wo kürzlich das 1250-jährige Kirchenjubiläum gefeiert wurde, aber dafür sei sie besonders nahe bei den Menschen. „Mittendrin“, sagt Frank Thomaschewski. Das Gemeindeleben dort ist von einem angeregten Austausch geprägt.
Dankbarkeit und Verbundenheit
Frank Thomaschewski ist Pfarrer mit Leib und Seele – und mit seinem Kollegen Ralf Greth. Beide Pfarrer sind nämlich gemeinsam seit über 30 Jahren für St. Peter – Auf dem Höchsten im Einsatz und fühlen sich beiden Gemeinden und Kirchen verbunden, spüren ihre „besondere Magie“.
Frank Thomaschewski ist dankbar, dass er an diesen Orten wirken durfte, nennt seine Zeit als Pfarrer tatsächlich „paradiesisch“. Jedenfalls wollte er nie woanders hin. Und auch in der Kirchengemeinde Berghofen, in der er zusammen mit Pfarrerin Breithaupt-Schlak tätig war, hat er sich immer wohlgefühlt.
Konzerte zusammen mit der Chorakademie
In Syburg hat Thomaschewski gemeinsam mit Prof. Willi Gundlach eine Konzertreihe ins Leben gerufen. Damit sie weitergeht, hat der scheidende Pfarrer eine Kooperation mit der Dortmunder Chorakademie vereinbart. Toll! Heutzutage kann man das als eine „Win-win-Situation“ bezeichnen. Die Konzerte gehen weiter; und die Chorakademie hat einen neuen, ganz besonderen Auftrittsort.
Für seine Gemeinde, aber auch darüber hinaus, hat der Pfarrer ehrenamtliche Lektoren fortgebildet. „Mein Steckenpferd“, sagt Frank Thomaschewski. Damit die Texte beim Vortrag zu den Gemeindemitgliedern auch wirklich gut durchdringen, hat er mit den Lektoren aktiv Stimmbildung betrieben. Damit kennt er sich aus. U. a., weil er selbst ein leidenschaftlicher Sänger ist.
Sein Herz schlägt für die Chormusik
Der Musik fühlt sich Frank Thomaschewski schon immer verbunden. Bereits als kleiner Junge sang er im Kinderchor, später im Kirchenchor. Vor über 40 Jahren war er Mitbegründer eines Kammerchores in seiner Heimatstadt Kamen. Bei Thomaschewski Entpflichtung im Rahmen eines Festgottesdienstes Auf dem Höchsten, ist der Chor auch aufgetreten. Sehr zur Freude des Pfarrers, der selbst im Bass singt. Und diesem Hobby will er in Zukunft noch mehr Zeit widmen.
Angelika Herstell
Bild: Stephan Schütze
Bild: Stephan Schütze
Bild: Stephan Schütze
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