„Lobgesang“ und „Magnificat“

17.10.2023

Das Wirken und Schaffen von Felix Mendelssohn Bartholdy war zeitlebens eng mit einer lebendigen Bach-Tradition verbunden. In dessen musikalischem Geist entstand auch die 1840 komponierte 2. Sinfonie. Der Dortmunder Bachchor nimmt sich dieser großartigen „Symphonie-Kantate“ an, die vom Komponisten selbst später als „Lobgesang“ untertitelt wurde. Sie entstand 1839 anlässlich der Feierlichkeiten zum 400. Jahrestag der Erfindung des Buchdrucks, und ihre zentrale Aussage ist der Triumph des Lichts über die Dunkelheit.

Ein anderer Lobgesang, das „Magnificat“ (1949) des zeitgenössischen Komponisten Luciano Berio, erklingt sowohl kontrastierend als auch ungewohnt dialogisch – denn Berio selbst vollzog den Gang durch die dunkle Zeit der Gleichschaltung in Mussolinis Italien hin zur lichten Freiheit aller bildenden Künstler kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Das Konzert mit diesen beiden beeindruckenden „Lobgesängen“ findet am Samstag, 11. November, um 19.30 Uhr in der Dortmunder Stadtkirche St. Reinoldi statt. Mitwirkende sind Rebecca Blanz (Sopran), Isabel Weller (Sopran), Eduard Wagner (Tenor), der Dortmunder Bachchor an St. Reinoldi und die Neue Philharmonie Westfalen unter Leitung von Reinoldikantor und Bachchor-Leiter Christian Drengk.

„Lobgesang“ und „Magnificat“

  • 11. November 202319.30 Uhr,
    Ev. Stadtkirche St. Reinoldi,
    Karten von 5 bis 37 Euro
    inklusive Programmheft gibt es im Vorverkauf über: