Der Evangelische Kirchenkreis, die Katholische Stadtkirche, der Rat der Muslimischen Gemeinden und die Jüdische Kultusgemeinde sind entsetzt über den neuerlichen Ausbruch menschenfeindlicher Gewalt. Zielte der Täter von Halle vornehmlich gegen Menschen jüdischen Glaubens, so richtete sich die Tat von Hanau vor allem gegen Menschen muslimischen Glaubens.
Der Hass verblendet die Herzen und die Vernunft.
Wir trauern mit den Angehörigen, beten für die Verstorbenen und hoffen auf Genesung für die Verletzten.
Hier in Dortmund halten wir fest am Dialog der Religionen. Das Bekenntnis zur Toleranz ist wichtiger denn je. Darum bekräftigen wir unsere Worte nach den Anschlägen von Paris:
„Terrorattentate und Gewaltdrohungen bedrohen uns. Hassparolen provozieren Unfrieden.
Aber: Wir Dortmunderinnen und Dortmunder lassen uns nicht auseinanderdividieren! Wir treten gemeinsam ein für Respekt und Toleranz, für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, ein solidarisches Miteinander in einer offenen und pluralen Gesellschaft.
Ob Christen, Muslime, Juden oder ob wir einer anderen Religion oder Weltanschauung anhängen, unabhängig von Herkunft und kulturellem Hintergrund: Wir stehen zusammen gegen Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und Antisemitismus! Religionsgemeinschaften für Frieden und Dialog! Dortmund bleibt weltoffen und tolerant!“ Wir setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Hass und Gewalt:
Mahnwache
Gegen Rassismus, Hass und Gewalt –
für Toleranz und Dialog der Religionen
Heute, Freitag, 21. Februar 2020
17 Uhr auf dem
Platz zwischen Kampstraße und Katharinentreppe.
Dort findet die Kundgebung gegen rechten Terror statt.
Wir versammeln uns hinter dem Banner „Wir alle sind Dortmund!“
- Dialogkreis der Abrahamsreligionen Dortmund
- Evangelischer Kirchenkreis Dortmund,
- Katholische Stadtkirche,
- Rat der muslimischen Gemeinden
- Jüdische Kultusgemeinde