„Menschenwürde antastbar?“

16.06.2026

Gottesdienst zum Weltflüchtlingstag

Am Ende des 24-Stunden-Lesemarathons der Namen und Schicksale der Toten an unseren Grenzen in der Reinoldikirche ist das eigentlich keine Frage mehr. Menschenwürde ist keinesfalls antastbar und ist mehr als antastbar.

Was bedeutet Menschenwürde eigentlich? Was hieße es, sie zu achten und zu schützen und zu leben – ganz konkret? Haben alle die Gleiche?

Es äußern sich und machen mit – pointiert, unverblümt und sehr direkt:

  • Dr. Nathalie Eleyth (Ev. Theologin, Religionswissenschaftlerin, Rassismusforscherin am Ethik-Zentrum der Uni Zürich). Sie steht für Theologie ohne Kitsch. Setzt sich auseinander mit Körper – Kirche – Machtverhältnissen in theologischer Perspektive. Und mit Menschenwürde!
  • Hannes Lage (Hurt Rambis), Künstler, Wort-Poet, Aktivist und vieles mehr.
  • Heike Proske (Superintendentin Ev. Kirche in Dortmund und Lünen)
  • Susanne Karmeier (Stadtkirchenpfarrerin an St. Reinoldi)
  • Mitglieder des Aktionsbündnisses „Beim Namen nennen“, Engagierte und des Teams Gottesdienst an St. Reinoldi
  • Musik: Anke Letzig (Flöte), Tobias Schneider (Klavier)

Nach dem Gottesdienst können alle, die wollen, am Mahnmal der Menschenwürde weiterbauen und zum Gedenken die Namen der Toten an den Grenzen Europas auf Stoffstreifen schreiben und selbst am Mahnmal anbringen.

Gottesdienst zum Weltflüchtlingstag

„Menschenwürde antastbar?“

  • Sonntag, 21. Juni,
    11.30 Uhr
    Ev. Stadtkirche St. Reinoldi,

    Ostenhellweg 2,
    Dortmund-Mitte

Weitere Informationen zu den verschiedenen Aktionen finden Sie unter