Zukunftsweisende Neuaufstellung der evangelischen Kindertageseinrichtungen
Mit Beginn des neuen Jahres stellt der Ev. Kirchenkreis in Dortmund die Weichen für die Zukunft seiner pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen (Kitas). Zum 1. Januar 2026 tritt eine neue Organisationsform der Trägerschaft in Kraft, die eine effizientere Verwaltung und eine stärkere fachliche Vernetzung der Kindertageseinrichtungen ermöglicht.
Bündelung der Kräfte für die Kleinsten
Bisher wurden die Einrichtungen teils in der Trägerschaft des Kirchenkreises (Gemeinsame Trägerschaft) und teils in der kirchengemeindlichen Trägerschaft betrieben. Ab Januar werden diese Aufgaben vollständig im „Referat Kindertageseinrichtungen“ des Kirchenkreises gebündelt. Ziel dieser Umstrukturierung ist es, die pädagogische Qualität nachhaltig zu sichern und die Leitungsgremien der Kirchengemeinden vor Ort von administrativen Aufgaben zu entlasten.
„Wir möchten, dass sich unsere Teams in den Kitas voll und ganz auf das konzentrieren können, was zählt: die Begleitung und Förderung der Kinder sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern“, erklärt Christoph Müller, Referatsleiter. „Durch die neue Struktur schaffen wir professionelle Rahmenbedingungen in einer Zeit, in der die Anforderungen an Kindertageseinrichtungen stetig wachsen.“ Es zeigte sich bisher, dass die vielen Änderungen im Feld der Kindertagesbetreuung eine starke fachliche Expertise im Träger benötigen.
Neue Satzung als verbindliches Fundament
Hand in Hand mit der organisatorischen Änderung tritt eine neue Satzung in Kraft. Dieses Regelwerk bildet das rechtliche und inhaltliche Fundament für die Arbeit der Einrichtungen. Die Satzung unterstreicht das evangelische Profil der Kitas und definiert gleichzeitig klare Verantwortlichkeiten sowie moderne Qualitätsstandards für den täglichen Betrieb. Ebenso wird die Kita als kirchlicher Ort der kirchengemeindlichen Arbeit gestärkt.
Was ändert sich für Eltern und Kinder?
Für die Familien ändert sich im Alltag wenig: Die vertrauten Ansprechpartner*innen in den Gruppen bleiben erhalten, und auch der christliche Kern der pädagogischen Arbeit wird weiterhin das Fundament der Betreuung bilden. Die neue Trägerform sorgt jedoch im Hintergrund für mehr Stabilität, etwa bei der Personal- und Finanzplanung oder der Bewirtschaftung der Gebäude.
Über die evangelischen Kindertageseinrichtungen in Dortmund, Lünen und Selm
Die evangelische Kirche betreibt in den Kommunen Dortmund, Lünen und Selm insgesamt 70 Kindertageseinrichtungen mit rund 5.500 Betreuungsplätzen. Die Arbeit ist geprägt von christlichen Werten, Inklusion und einer ganzheitlichen Förderung der kindlichen Entwicklung. Ebenso verstehen sich unsere Kindertageseinrichtungen als Bildungsorte in und mit Schöpfungsverantwortung und sind bewusst starke kirchliche Orte.
Quelle: Kita Eden„Kindgerechte Pädagogik, die für alle Mädchen und Jungen Chancengleichheit und ihr Recht auf Teilhabe bewirken möchte, ist das Ziel der Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis. Nun arbeitet der Trägerverbund mit einer neuen Satzung.
Quelle: Kita Senfkorn„Kindgerechte Pädagogik, die für alle Mädchen und Jungen Chancengleichheit und ihr Recht auf Teilhabe bewirken möchte, ist das Ziel der Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis. Nun arbeitet der Trägerverbund mit einer neuen Satzung.
Quelle: EvKkDo