Mit der Online-Veranstaltung „Sambia: Pandemie – Schulden – Autokratie“ am Samstag, 2. Oktober, 10 bis 16 Uhr, an der u. a. auch der Evangelische Kirchenkreis Dortmund beteiligt ist, soll ein aktuelles Bild der Lage des afrikanischen Landes gezeichnet werden. Dabei wird die Frage erörtert, ob nach der Wahl alles besser wird.
Sambia ist das erste Land, das sich während der Corona-Pandemie als zahlungsunfähig bekannte. Auch hier waren die Corona-Zahlen anfänglich eher niedrig, die Lockdown-Maßnahmen jedoch nicht weniger streng und umfassend. Mit den bekannten Auswirkungen auf die sowieso schon prekäre sozioökonomische Situation vieler Haushalte. Dazu kommt noch die immer autoritärer agierende Regierung, die den Lockdown vor allem auch dazu nutzte, unliebsame Oppositionspolitiker*innen oder Menschenrechtsaktivist:innen zum Schweigen zu bringen.
Im August wählte Sambia einen neuen Präsidenten. Aber hatten die Sambier*innen wirklich eine Wahl oder musste mit Manipulation gerechnet werden? Wie viel Spielraum hat eine wie immer geartete neue Regierung überhaupt angesichts der Wirtschaftslage? Sambia ist nicht oft in den deutschen Medien zu finden. Und dennoch gibt es viele Menschen hierzulande, die Beziehungen über Partnerschaften oder Kirchen in das Land im Südlichen Afrika haben. Die Online-Veranstaltung bringt sambische Expert*innen mit der deutschen Zivilgesellschaft zusammen und versucht, ein aktuelles Bild der Lage zu zeichnen. Die Veranstaltung findet in Deutsch statt und wird zum großen Teil simultan übersetzt.
Anmeldung
Per E-Mail an: birgit.albrecht@woek.de