Saubere Kleidung

07.04.2021

Die ‚Kampagne für Saubere Kleidung‘ setzt sich weltweit für menschenwürdige Arbeitsverhältnisse in der globalen Modeindustrie ein. Im Focus stehen insbesondere die Rechte und Arbeitsbedingungen der zumeist weiblichen Beschäftigten in der Textil- und Sportartikelindustrie. Dabei geht es insbesondere um Aufklärungsarbeit, aber auch um Einflussnahme auf Vertreter*innen aus Unternehmen und Politik, um sie zu bewegen, mehr Verantwortung im Zuge globaler Wertschöpfungsketten zu übernehmen. Auch der Aspekt des nachhaltigen Umgangs mit eigener Kleidung rückt zunehmend ins Visier.
Schon seit mehr als 20 Jahren ist die Kampagne weltweit aktiv und mittlerweile gut vernetzt. Sie ist Teil der internationalen Clean Clothes Campaign, die in 16 europäischen Ländern vertreten ist. Global arbeitet ein Netzwerk von mehr als 200 Partnerorganisationen und Gewerkschaften in den Produktionsländern zusammen. Gemeinsam geht es auch darum, lokale Gegebenheiten und Lösungsansätze besser verstehen zu können.
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Regionalgruppen. Auch eine Regionalgruppe Dortmund ist im Rahmen der Kampagne für Saubere Kleidung aktiv. Sie agiert ehrenamtlich und trifft sich einmal im Monat. Zu den Aktionen der Dortmunder Gruppe gehört aktuell eine Mitmach-Aktion auf der Plattform ‚Instagram‘, bei der Interessierte ein Foto und eine kurze Aussage über ihren Umgang mit Kleidung posten können. Die Adresse: https://www.instagram.com/cleanclothes_do/.
Wer bei der Regionalgruppe Dortmund mitmachen möchte oder sich über ihre Arbeit informieren will, der kann sich wenden an das Referat Ökumene des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund: oekumene@ekkdo.de oder an das Koordinationsbüro der Kampagne: koordination@saubere-kleidung.de.