Die griechisch-orthodoxe Kirche in Dortmund
Sie zeichnet sich außen durch eine schlichte Architektur und innen durch eine reiche Ausstattung an Wandmalereien aus. Im Chor der griechisch-orthodoxen Kirche ist die Ikone der „Muttergottes des Zeichens“ dargestellt. Wer schon einmal in der unweit gelegenen Ev. Stadtkirche Sankt Petri war, kennt diese Darstellung. Auch dort ist sie im Kirchraum zu sehen. Doch wer ist diese Muttergottes und wie ist dieser Typus des Marienbildes zu verstehen? Bei der Führung mit Archimandrit Dr. Filotheos Maroudas bekommen die Teilnehmenden einen Eindruck von Ausstattung und Liturgie der griechisch-orthodoxen Kirche.
- Sonntag, 10. März,
11.30–13 Uhr,
Griechisch-orthodoxe Kirche der Heiligen Apostel,
Luisenstraße 17, Dortmund.
Gebührenfrei, die Gemeinde freut sich über eine Spende zum Erhalt der Kirche.
Von der Irrenanstalt zur LWL-Klinik Dortmund-Aplerbeck
Erst im 19. Jahrhundert begann man, psychische Leiden als Krankheit anzusehen. Zunehmend verstand man, wie psychische Erkrankungen entstehen und behandelt werden können. Die scheinbar vom Wahnsinn befallenen Menschen wurden zu Patienten. In Dortmund begann man 1890 mit der Planung der Provinzial-Irren-Anstalt, der heutigen LWL-Klinik in Dortmund-Aplerbeck. Der geführte Spaziergang zu Geschichte und Gegenwart der LWL-Klinik beginnt an der Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände. Klinikseelsorgerin Anke Thimm und Angelika Herstell von der LWL-Klinik leiten den Rundgang. Im Anschluss sind Gesprächs- und Austauschmöglichkeiten mit einem Klinikarzt oder Therapeuten geplant.
- Mittwoch, 13. März,
16–18.2015 Uhr,
gebührenfrei.
Treffpunkt: Auferstehungskirche der LWL-Klinik Dortmund-Aplerbeck,
Parkmöglichkeiten auf dem Besucherparkplatz,
Zugang über die Allerstraße.
Die „Große Kirche“ in Dortmund-Aplerbeck
Aufgrund des massenhaften Zuzugs von Industriearbeitern ins Ruhrgebiet während des 19. Jahrhunderts wurden die Kirchen zu klein. Vielerorts errichtete man daher neue, größere Kirchen – auch die sogenannte „Große Kirche“ in Dortmund-Aplerbeck. Im neugotischen Stil erbaut, ähnelt sie weiteren Sakralbauten, die zeitgleich in der Region errichtet wurden. Doch jede Generation hat das Gebäude nach eigenen Vorstellungen und Vorlieben geprägt. Ulrich Wemhöher, der die jüngsten Restaurierungsarbeiten begleitet hat, lädt ein zu einer spannenden Reise durch die Geschichte.
- Sonntag, 17. März,
15–16.30 Uhr,
Große Kirche Aplerbeck, Märtmannstraße 13, Dortmund.
Die StadtPilgerTour ist kostenlos.
Die Gemeinde freut sich über eine Spende zum Erhalt der Kirche.
● Anmeldung für alle StadtPilgerTouren unter
- www.bwdo.de, bildungswerk@ekkdo.de, Tel. 0231 22962-401