Synode trifft sich zur Herbsttagung

19.11.2018

Zu ihrer diesjährigen Herbsttagung tritt die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund zusammen. Die Sitzung findet statt am Montag, 26. November um 16 Uhr im Dortmunder Tagungszentrum Reinoldinum. Das Tagungshaus der Evangelischen Kirche am Schwanenwall, in dem auch das Evangelische Bildungswerk Dortmund, die Evangelische Bibliothek, das Schulreferat sowie seelsorgerliche Dienste ihren Sitz haben, steht erstmals nach seiner Renovierung für eine Sitzung der Kreissynode zur Verfügung.
Die Kreissynode ist das oberste Entscheidungsgremium des Evangelischen Kirchenkreises. Alle 28 Kirchengemeinden entsenden Vertreterinnen und Vertreter in das Kirchenparlament. Hinzu kommen alle Kreispfarrerinnen und –pfarrer sowie eine Reihe von Mitgliedern, die vom Kreissynodalvorstand in die Synode berufen worden sind.
Auf der Tagesordnung der Herbstsynode, die voraussichtlich bis in den späten Abend hinein beraten wird, steht eine Reihe von Themen, die für die Arbeit des Kirchenkreises von grundsätzlicher Bedeutung sind. So bilden wie in jedem Jahr zu dieser Zeit Wirtschafts- und Finanzfragen einen Schwerpunkt.
Zu Beratung und Verabschiedung steht die Haushaltsplanung für den Kirchenkreis selbst sowie für seine Einrichtungen. Erörtert wird auch die aktuelle Zuweisung von Kirchensteuermitteln, deren Systematik die Synode im Vorfeld für mehrere Jahre festgelegt hatte. Kirchensteuern fließen beispielsweise in die Kirchengemeinden, in die Arbeit des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen sowie in die evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder. Nach der Stadt Dortmund ist der Evangelische Kirchenkreis Dortmund der größte Anbieter von Kindertageseinrichtungen in der Stadt.
Auf der Tagesordnung stehen ebenfalls Beratung und Entscheidung über die Zukunft des Seeferienheims Juist. Der Kirchenkreis betreibt seit Jahrzehnten die Einrichtung auf der Nordseeinsel, die jedoch in den vergangenen Jahren immer weniger von Gemeinden genutzt wird und zudem stark renovierungsbedürftig ist.
Neben Informationen über die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen, die fünf Tage vor der Kreissynode zu Ende gehen wird, und Berichten über die vielfältigen Arbeitsbereiche und gemeinsamen Dienste des Kirchenkreises stehen auch Wahlen auf dem Programm. Gesucht wird ein neues stellvertretendes, nichttheologisches Mitglied im Kreissynodalvorstand, dem geschäftsführenden Organ der Synode. Die Nachwahl wurde notwendig, weil die bisherige Amtsinhaberin aus persönlichen Gründen auf die künftige Mitarbeit in dem Gremium verzichten musste.
Auch die Nachwahl eines Mitglieds im Finanzausschuss steht an. Dieser zählt zu den beratenden Ausschüssen, die satzungsgemäß der hauptamtlichen Leitung des Kirchenkreises dauerhaft zur Seite stehen.
Die Kreissynode tritt regelhaft zweimal im Jahr zusammen. Im laufenden Jahr kam im April eine Sondersynode hinzu, auf der die neue Superintendentin des Kirchenkreises gewählt wurde. Die Synode beginnt, wie jede ihrer Zusammenkünfte, mit einer gemeinsamen Andacht.
Superintendentin Heike Proske wird erstmals nach ihrem Amtsantritt im Oktober eine Synodentagung leiten. Aktiv unterstützt wird sie dabei von der Ständig Stellvertretenden Superintendentin Andrea Auras-Reiffen und dem Ständig Stellvertretenden Superintendenten Michael Stache. Insgesamt hat die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises 242 Mitglieder aus Dortmund, Lünen und Selm.