Gleichstellung

Gleichstellung im Kirchenkreis Dortmund – gemeinsam für mehr Gerechtigkeit

Gleichstellung im Kirchenkreis Dortmund – gemeinsam für mehr Gerechtigkeit

Im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund setzt sich die Gleichstellungsbeauftragte Anna-Lena Schmidt für faire und gerechte Arbeitsbedingungen ein – für Frauen*, Männer* und alle, die sich nicht in diese Kategorien einordnen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf einem Thema, das viele betrifft: Wie lassen sich Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren?

Ob es um Stellenausschreibungen, Arbeitszeitmodelle oder die Gestaltung von Veranstaltungen geht – die Gleichstellungsbeauftragte bringt sich überall dort ein, wo es um Chancengleichheit und gute Rahmenbedingungen für alle geht.

Was macht die Gleichstellungsbeauftragte in Dortmund konkret?

  • Ungleichheiten sichtbar machen
    Sie schaut genau hin, wo es hakt – zum Beispiel bei der vorherrschenden Teilzeitbeschäftigung von Frauen und den damit schlechteren Renten oder bei der oft unsichtbaren Care-Arbeit in Familien.
  • Familie und Beruf unter einen Hut bringen
    Mit Angeboten wie den Spielekisten im Büro oder Kinderbetreuung bei unterschiedlichen Veranstaltungen wird ganz praktisch geholfen. Auch beim Wiedereinstieg nach Elternzeit gibt’s Unterstützung.
  • Beratung und Begleitung
    Wer Fragen zu Teilzeit, Pflege oder Vereinbarkeit hat, findet hier eine kompetente Ansprechpartnerin.
  • Mitwirkung bei Personalentscheidungen
    Die Gleichstellungsbeauftragte ist grundsätzlich Teil des Personalausschusses und damit bei vielen Bewerbungsverfahren mit dabei – damit Gleichstellung nicht nur ein schönes Wort bleibt.
  • Teamwork mit den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen
    Die Gleichstellungsarbeit im Kirchenkreis Dortmund lebt von guter Zusammenarbeit – und davon gibt es jede Menge! Gemeinsam mit anderen Arbeitsbereichen entstehen immer wieder tolle Projekte, die Gleichstellung ganz konkret voranbringen.

 

Ob z.  B. mit dem Arbeitsbereich Gesundheit, mit dem der Gesprächskreis „Auszeit Pflege“ ins Leben gerufen wurde, oder mit der Jugendkontaktstelle, die z. B. das beliebte Vielfaltskino im letzten Jahr organisiert hat – hier wird Vielfalt gefeiert und unterstützt. Auch die Präventionsfachstelle ist immer wieder eine wichtige Partnerin in der Gleichstellungsarbeit. Und der regelmäßige Austausch mit der Mitarbeitervertretung (MAV) ist nicht nur hilfreich, sondern essenziell – denn Gleichstellung betrifft alle und braucht viele Perspektiven.

Ein besonderes Herzstück ist der Ausschuss Geschlechtergerechtigkeit, dessen Geschäftsführung bei der Gleichstellungsbeauftragten liegt. Hier werden Ideen entwickelt, Maßnahmen beraten und konkrete Schritte beschlossen – für eine Kirche, in der alle Menschen gleichberechtigt und frei leben können.

 

  • Veranstaltungen, die bewegen
    Ob Frauenmahl, CSD-Gottesdienst, Equal Pay Day oder Fortbildungen zur kommunikativen Selbstverteidigung und viele mehr – hier wird Gleichstellung lebendig und sichtbar.
  • Netzwerk für Presbyterinnen
    Viermal im Jahr treffen sich engagierte Frauen aus den Gemeinden zum Austausch, zur Vernetzung und zur gegenseitigen Unterstützung.
  • Neue Aufgabe: Mobbingbeauftragte
    Seit November 2024 haben wir ein weiteres wichtiges Thema dazubekommen: Die Gleichstellungsbeauftragte ist nun auch Ansprechpartnerin bei Mobbingfällen – gemeinsam mit dem Arbeitsbereich Gesundheit.

 

Haltung und Vision

Gleichstellung ist kein Ziel, das man einmal erreicht und dann abhakt – sie ist ein fortlaufender Prozess, der Aufmerksamkeit, Engagement und Veränderungsbereitschaft braucht. Die Gleichstellungsbeauftragte versteht sich als Impulsgeberin für einen Kulturwandel: hin zu einer Kirche, in der alle Menschen frei und offen leben und arbeiten können, unabhängig von Geschlecht, Identität oder Lebensform.

Foto: Mark Fäth

Anna-Lena Schmidt

(sie/ihr) Gleichstellungsbeauftragte