In Dortmund hat sich die Lage am rechten Rand in den vergangenen zwei Jahren verändert. Die harte rechtsextreme Szene ist durch den Weggang führender Köpfe geschwächt. Daneben gibt es aber auch neue Gefahren, insbesondere den Rechtspopulismus und die sogenannte Mischszene, die sich zurzeit in Huckarde zeigt.
Da ist es gut, dass der Arbeitskreis Christ*innen gegen Rechtsextremismus seit 10 Jahren deutlich macht, wo die Evangelische Kirche in Dortmund steht. Sein Bekenntnis, stellvertretend für alle Christ*innen: UNSER KREUZ HAT KEINE HAKEN. Aber auch: Rechtspopulismus ist aus christlicher Sicht keine Option.
Am Mittwoch, 25. Januar 2023 feiert der Arbeitskreis sein Jubiläum mit Weggefährt*innen und allen Interessierten um 19 Uhr (Empfang ab 18.30 Uhr) im Reinoldinum am Schwanenwall. Um Anmeldung wird gebeten unter: rgv@ekkdo.de.
Pfarrer Friedrich Stiller, Sprecher des Arbeitskreises, macht darauf aufmerksam, dass es beim Jubiläum nicht nur um die Lage am rechten Rand geht, sondern auch um Kirche selbst. Denn die EKD hat eine neue Studie veröffentlicht, in der die Einstellungen der Kirchenmitglieder zu Demokratie und Toleranz untersucht werden, mit überraschenden Ergebnissen. Dr. Heike Rebenstorf vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD in Hannover wird sie vorstellen. Beteiligt sind auch der Sonderbeauftragte der Stadt, Manfred Kossack, und der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange. Den Kirchenkreis vertritt der stellvertretende Superintendent Michael Stache.
„Mehr als 100 Einzelpersonen, neun Kirchengemeinden und der Frauenhilfsverband im Kirchenkreis sind inzwischen unsere Mitglieder“, so Stiller weiter. „Die Jubiläumsfeier ist auch ein Dankeschön, weil sich viele ganz aktiv einbringen, nicht zuletzt die Ehrenamtlichen im Koordinierungskreis.“
10 Jahre Arbeitskreis Christ*innen gegen Rechtsextremismus
- Mittwoch, 25. Januar 2023, 19 Uhr,
Empfang ab 18.30 Uhr im
Reinoldinum am Schwanenwall 34.
Um Anmeldung wird gebeten unter: rgv@ekkdo.de.