Vom Zechensohn aus Brambauer zum Vizepräses der EKvW: Ulf Schlüter verabschiedet sich
Er ist „von hier wech“ – und hat daraus nie ein Hehl gemacht. Geboren in Lünen-Brambauer, großgeworden in einer Zechensiedlung, familiär geprägt von Menschen, die noch unter Tage gearbeitet haben. Dass er kein „Malocher“ wurde, sondern Theologie studierte – das verdanken er und viele Menschen, deren Lebensweg Ulf Schlüter begleitete und prägte, dem Papa, wie der bodenständige Pfarrer kurz vor seiner Verabschiedung einem Redakteurskollegen der Evangelischen Kirchenzeitung Unsere Kirche verriet. Nach acht Jahren als Vizepräses verabschiedete ihn jetzt die Evangelische Kirche von Westfalen in den Ruhestand. In Dortmund, in der Stadtkirche St. Reinoldi. Wo auch sonst?
Mit ein paar Fotos aus seiner Dortmunder Zeit wollen auch wir uns von Ulf Schlüter verabschieden. 19 Jahre war er Gemeindepfarrer in Asseln, 2014 wurde er der erste Superintendent des neu fusionierten Kirchenkreises Dortmund, bevor er 2018 als theologischer Vizepräsident nach Bielefeld ins Landeskirchenamt wechselte. Doch auch nach dem Wechsel blieb er Dortmund immer verbunden, feierte hier 2019 mit mehr als 120.000 Gläubigen den Kirchentag, engagierte sich auch danach weiterhin bei Auftritten z. B. gegen Rechtsextremismus, predigte immer mal wieder in Reinoldi.
Für die Zeit ohne Termindruck wünschen wir Ulf Schlüter alles Gute, Gesundheit und vor allem Gottes Segen. (niki)
Bild: Stephan Schütze
Bild: Stephan Schütze
Bild: Stephan Schütze
Bild: Stephan Schütze
Bild: Stephan Schütze
Bild: Stephan Schütze