Vortrag und Diskussion zur EKD-Friedensschrift
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat den Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine im Februar 2022 zum Anlass genommen, die evangelischen Positionen zum Thema „Krieg und Frieden“ zu überprüfen. Das Ergebnis ist die Ende letzten Jahres veröffentlichte Denkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick. Evangelische Friedensethik angesichts neuer Herausforderungen“. (Evangelische Verlagsanstalt, 2025. Die Denkschrift ist auf der Website der EKD kostenlos im Download abrufbar.)
Der Kreissynodalvorstand und der Ausschuss Gesellschaftliche Verantwortung des Ev. Kirchenkreises Dortmund haben sich mit der Denkschrift beschäftigt und eine gemeinsame Veranstaltung dazu verabredet. Sie soll den Leitungsgremien, den Gemeindemitgliedern und allen Interessierten Gelegenheit geben, sich mit den dort vertretenen Positionen auseinanderzusetzen.
Referent ist Dr. Maximilian Schell, bisher Sozialethiker an der Ruhr-Universität Bochum, im neuen Semester Akademischer Rat an der Ev. Fakultät der Universität München.
Er war Mitglied der Redaktionsgruppe der Denkschrift und hat inzwischen viele Diskussionen und Veranstaltungen dazu mitgestaltet. Schell hat bereits 2024 im Pfarrkonvent einen Zwischenstand vorgetragen. Mit anderen hat der Theologe erst kürzlich den Sammelband ,,Gerechter Friede auf dem Prüfstand. Ein Lesebuch zu gegenwärtigen Suchprozessen evangelischer Friedensethik“ (Forum Ethik 2, Leipzig: EVA 2025) herausgegeben.
Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick
Vortrag und Diskussion zur EKD-Friedensschrift
- Montag, 14. September 2026,
19-21 Uhr im
Reinoldinum,
Schwanenwall 34,
44135 Dortmund.
www.reinoldinum.de
Bild: Klaus Schönauer