Job weg, Haus weg, Partner:in gestorben … Ursachen, warum man den Boden unter den Füßen verlieren kann, gibt es viele. Bei Fern kommt alles zusammen. Sie lässt fast alles zurück, steigt in einen Van und reist als Nomadin durch Amerikas Westen. Auf der Suche nach einer Arbeit, weil die Rente nicht reicht. Auf der Suche nach einem Leben, das weitergeht. Davon handelt der Film „Nomadland“. In der Reihe „Kino und Kirche“ wird der Film am Montag, 14. November 2022, 20.2015 Uhr in der Schauburg, Brückstraße 46 gezeigt. Einen Gottesdienst mit Szenen aus dem Film gibt es tags zuvor, am Sonntag, 13. November, um 18 Uhr in der Ev. Stadtkirche St. Reinoldi.
Was die Regisseurin Chloé Zhao vor oft atemberaubender Landschaft mit Tiefe, Humor und langem Atem auf die Leinwand bringt, ist durchaus real und längst kein Einzelschicksal. In „On the road“ mit Frances Mc Dormand in absoluter Bestform als Fern werden wir mitgenommen auf eine Reise zu Menschen, die sich von Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lassen, die einer Welt voller Missstände, Kälte und Versehrtheiten trotzen. Der Film ist auch eine Reise zu uns selbst:
Was macht man, wenn alles wegbricht? Wenn man hergeben muss, was mal das eigene Leben ausmachte? Woher kommt Trost? Und was braucht man wirklich im Leben? Wo verläuft der Grat zwischen Erinnerungen und Zukunft? Was und wo ist Heimat?
Im Film geht es um den Umgang mit Verlusten, um späte Neuanfänge, um die Kraft, die Würde zu bewahren in schwierigen Lebenssituationen. Und es geht um die Heilkraft der Natur, um das Entdecken von Freiheit und den Reichtum von Frei-Werden.
Film „Nomadland“
Einen Gottesdienst mit Szenen aus dem Film gibt es am
- Sonntag, 13. November, um 18 Uhr in der Ev. Stadtkirche St. Reinoldi.
Gezeigt wird der Film in der Reihe „Kino und Kirche“ am
- Montag, 14. November 2022, 20.2015 Uhr in der Schauburg, Brückstraße 46.