Kita-Leitungen im Ev. Kirchenkreis Dortmund setzen auf kollegiale Unterstützung
Von Nicole Schneidmüller-Gaiser
Zwölf Leitungen evangelischer Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund haben jetzt eine einjährige Zertifizierungsfortbildung zur „Kollegialen Intervision“ erfolgreich abgeschlossen. In insgesamt acht Modulen beschäftigten sie sich mit praxisnahen Methoden der kollegialen Beratung und Unterstützung im Leitungsalltag. Grundlage war die Idee, gemeinsam Lösungen für Herausforderungen zu entwickeln und voneinander zu lernen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen bei der Abschlussveranstaltung eine positive Bilanz. Besonders hervorgehoben wurden das gewachsene Vertrauen innerhalb der Gruppe, der fachliche Austausch sowie die Möglichkeit, Leitungsfragen in einem geschützten Rahmen offen anzusprechen. Themen waren unter anderem schwierige Elterngespräche, Herausforderungen in Teams und Fragen der eigenen Leitungsrolle. „Das Vertrauen in der Gruppe ist kontinuierlich gewachsen, wir konnten uns ein gutes Netzwerk aufbauen und Expertenwissen austauschen“, fasste eine Teilnehmerin die Erfahrungen zusammen.
Zum Abschluss erhielten die Absolventinnen und Absolventen ihre Zertifikate sowie als symbolisches Geschenk einen Stein. Er steht dafür, dass mit der Fortbildung „ein Stein ins Rollen gebracht wurde“. Denn auch nach dem offiziellen Ende der Qualifizierung wollen sich die Kita-Leitungen weiterhin regelmäßig treffen, um sich gegenseitig kollegial zu beraten und zu unterstützen.
Christoph Müller, Leiter des Referats für Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund, dankte den Teilnehmenden für ihr großes Engagement: „Ihr Job ist herausfordernd und Kita-Leitungen stoßen oft genug auch einmal an ihre Grenzen, weil sich die Gesellschaft und die Familien verändern. Ich bedanke mich ausdrücklich für Eure Bereitschaft, als Gruppe auch in Zukunft weiterzumachen und Euch gegenseitig kollegial zu unterstützen.“ Im Referat betreuen etwa 1.200 Mitarbeitende in 71 Kindertageseinrichtungen knapp 6.000 Kinder.
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