Der Interreligiöse Dialog wird sesshaft. An einigen Orten gibt es bereits ein „Haus der Religionen“, in dem verschiedene Religionsgemeinschaften zusammenkommen. In Hannover wurde 2022 eine neu gestaltete Ausstellung in neuen Räumen eröffnet. Damals kam auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und betonte: „Dieses Haus ist ein Symbol für ein vielfältiges, ein offenes, ein tolerantes Deutschland. Ihr Haus der Religionen ist auch ein Lernort der Demokratie, an dem Dinge eingeübt werden, die für unseren täglichen gemeinsamen Umgang miteinander in unserem Gemeinwesen immer wichtiger werden.“
Am Mittwoch, 2. April, wird Professor Dr. Wolfgang Reinbold, Mitbegründer und Vorsitzender des Hannoveraner Trägervereins, auf Einladung des Christlich-Islamischen Dialogforums Dortmund das Konzept des Hauses in der Stadt des diesjährigen Kirchentags vorstellen und es mit anderen Modellen vergleichen. Im Anschluss wagen die Veranstaltenden einen Ausblick auf ein Haus der Religionen auch für Dortmund. Der Vortragsabend findet von 19 bis 21 Uhr im Dortmunder Reinoldinum am Schwanenwall 34 statt.
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Reinbold, Hannover, Beauftragter für Kirche und Islam der Ev.-Lutherischen Landeskirche Hannover; Moderation: Pfarrer Friedrich Stiller vom Referat für Gesellschaftliche Verantwortung des Kirchenkreises Dortmund und Katrin Köster, Ev. Bildungswerk Westfalen-Lippe.
- Anmeldungen erbeten an: rgv(at)ekkdo.de.
- Das neue Programm des Dialogforums als PDF
Neue Impulse für den Dialog?
Vortrag über das Haus der Religionen in Hannover
- Mittwoch, 2. April 2025,
19–21 Uhr,
Reinoldinum,
Schwanenwall 34.